Gas- Alarm in Hamburg-Rahlstedt

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Hier in der Sieker Landstraße drang Erdgas aus einer beschädigten Leitung Foto: Glitz
Hamburg. Die Sieker Landstraße musste am Dienstag vergangener Woche vorübergehend gesperrt werden. Schweres Gerät steht hinter Absperrbaken, Arbeiter verschwinden in einem rund eineinhalb Meter tiefen Loch. Ein Gasleck hat hier für Aufregung gesorgt. Die Straße musste am Nachmittag gesperrt werden. Nur 14 Minuten nachdem das ausströmende Erdgas bemerkt wurde, war ein Mitarbeiter des zuständigen Gasversorgers vor Ort und konnte den Gasaustritt durch den Einbau von Sperren stoppen. Wenig später wurde das beschädigte Rohrstück aus der Leitung geschnitten und an den Enden verschlossen. Am Mittwoch wurde ein neues Rohrstück eingeschweißt und neu isoliert. Explosionsgefahr bestand laut E.on-Hanse nicht. „Erdgas ist deutlich leichter als Luft und verflüchtigt sich damit sehr schnell, wenn es im Freien austritt“, so Sprecher Volker Mielisch. Kunden seien durch den Vorfall nicht betroffen gewesen. Das Leck wurde bei den Straßenarbeiten entdeckt.  
„Eine Untersuchung ergabt, dass die Isolierung der Stahlleitung bei lange zurückliegenden Baumaßnahmen beschädigt worden sein muss“, erklärt Mielisch. Dadurch sei Feuchtigkeit durch die Isolierung gedrungen, über Jahre sei Korrosion entstanden. „Durch die neuerlichen Tiefbauarbeiten entstand jetzt ein Loch in der vorgeschädigten Leitung.“
Um solche „schleichenden Schäden“ zu finden, überprüft der Gasversorger alle Leitungen regelmäßig einmal im Jahr mit Spezialgeräten. Laut E.on-Hanse kommt es immer wieder zu Beschädigungen bei Tiefbauarbeiten. Leichte Defekte könnten allerdings, wie jetzt in Rahlstedt, erst Jahre später zu einem messbaren Gasaustritt führen. (rg)
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