Gemeinsam für den Sport in Hamburg

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Die neue BMX-Bahn der Radsportgemeinschaft Hamburg am Neusurenland macht was her...

Tolle BMX-Bahn, aber marode Anlage: CDU und Vereine suchen Lösung für Neusurenland

Von Rainer Glitz
Hamburg. Auf dem Gelände des insolventen Post SV hat sich bereits einiges getan. Die neue BMX-Bahn mit ihren Buckeln und Steilkurven ist fertig. Die ersten radsportbegeisterten Kinder und Jugendlichen nutzen die Anlage bereits.
Weniger beeindruckend sind die marode Tennishalle, die Umkleidekabinen und das Clubheim, das demnächst abgerissen werden soll. Und die Rasenplätze haben teils deutliche Senken, ein Spielbetrieb ist hier schon länger nicht mehr möglich. „Das ist ein Rübenacker, auf dem man sich leicht verletzen kann“, sagt Paul-Georg Hecker vom Bürgerverein Farmsen-Berne. Zusammen mit dem Farmsener TV, dem TuS Berne und dem SC Condor soll eine gemeinsame Lösung gefunden werden, dazu haben sich die Farmsener an die CDU gewandt.

Ortstermin

Huy-Tam Van, Vorsitzender des Farmsener Ortsvereins,  und Dietrich Wersich, Chef der CDU-Bürgerschaftsfraktion, machen einen Rundgang und sammeln Ideen und Vorschläge. Die drei Vereine haben rund 15.000 Mitglieder, Tendenz steigend. Viele Kinder, die Fußball spielen wollen,  müssen bereits abgewiesen werden, weil es nicht genügend Plätze gibt.
Man habe nichts gegen die BMX-Bahn, betonen alle. „Aber wir hatten eine Abmachung, auch mit den Schulen, dass die Anlage hier saniert wird“, sagt Karl-Heinz Haarke vom Farmsener TV. „Wir haben hier im Moment noch nicht einmal ein Dixie-Klo“, ergänzt Benjamin Schulz vom TuS Berne. Geschweige denn eine Möglichkeit, sich zu waschen. Man brauche eine ordentliche Sportanlage, und zwar nicht in fünf oder zehn Jahren, sondern sofort, sind sich alle einig.

Kosten klären

Die Verlegung von Kunstrasen ist nicht möglich. Um die Absenkungen des Rasenplatzes auszugleichen, müsste aufgeschüttet werden. Eine einfache Möglichkeit für Umkleide und Sanitäranlagen wären Container, die entsprechenden Anschlüsse sind vorhanden. Langfristig könnten alle alten Gebäude einer neuen Dreifeldhalle weichen, so der Vorschlag der Vereine.
Das Problem ist die Finanzierung. „Wir sind die Opposition in der Bürgerschaft, aber wir können helfen, Druck zu machen auf Senat und Bezirk“, sagt CDU-Fraktionschef Wersich. Man müsse politisch dranbleiben. Sinnvoll sei eine Kleine Anfrage zu den Kosten. Die Sportvereine sind im Übrigen bereit, auch Eigenleistungen bei der Sanierung zu erbringen. „Vielleicht sind viele gemeinsame kleine Schritte besser als ein großer Wurf“, bilanziert Huy-Tam Van am Ende.
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