Grundsteinlegung für Firmenzentrale

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So soll die künftige Firmenzentrale von Sartorius Intec aussehen Visualisierung: Sartorius Intec

Startschuss für die Neuentwicklung des künftigen Gewerbeparks Meiendorf-Wandsbek

Von Hubert Bätz
Meiendorf
Mit der Grundsteinlegung für den Neubau der Sartorius Intec Zentrale am Meiendorfer Weg fiel am vergangenen Donnerstag zugleich der Startschuss für die Neuentwicklung des künftigen Gewerbeparks Meiendorf-Wandsbek. Der Neubau umfasst ein Büro- und Entwicklungsgebäude mit vier Vollgeschossen sowie Teilunterkellerung für die Entwicklung, Herstellung und Lagerung von elektronischen Produkten, sowie Administration, Service und Vertrieb des Unternehmens für industrielle Messtechnologien. Mit dieser Investition und der Sanierung der Produktionshalle werden am Standort Meiendorf laut Bodo Krebs, Geschäftsführer der Sartorius Mechatronics T&H GmbH langfristig circa 150 Arbeitsplätze gesichert.
Auch im neuen Gewerbepark Meiendorf-Wandsbek (früher Gewerbepark Meiendorf/Meiendorfer Straße) soll es nun voran gehen, wie Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, der Geschäftsführer Thomas Möller von Hochtief und der Investor Kurt Groenewold von dem in Meiendorf ansässigem Finanzdienstleisters Aurelius betonten. Während Groenewold von der Schwierigkeit berichtete, Geld für einen solchen Standort eines Gewerbeparks einzusammeln – statt über Banken läuft die Finanzierung weitgehend über ein Investment der schleswig-holsteinischen Zahnärztekammer, zeigte Krebs auf, wie sich das seit 1952 in Meiendorf ansässige Unternehmen sich am Standort entwickelt hatte. Sartorius Intec ist Teil der Minebea Group, eines weltweit führenden Herstellers hochpräziser Kugellager und Komponenten sowie Anbieter innovativer und hochwertiger Präzisionstechnologien. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter industrieller Messtechnologie für hochpräzise Messungen und Analysen für die Lebensmittel-, Pharma- und Chemiebranche.
Der Hauptsitz von Sartorius Intec befindet sich an der Meiendorfer Straße 205 in einem Gewerbepark von ca. 50.000 qm. Dieser Gewerbepark, der in den fünfziger Jahren erschlossen wurde, war für Unternehmen wie Siemens vorgesehen. Er dümpelte Jahre für sich hin. Das soll sich nun ändern. Die Vision aber, mit dem sich anschließenden Praktiker Markt am Hellmesbergerweg 23 ein Gewerbe/Wohngebiet zu realisieren, wurde bereits von der Realität durchkreuzt. Die Stadt Hamburg hat Ende voriger Woche für 2,5 Millionen Euro das Gebäude gekauft, um hier kurzfristig eine Unterbringung von Flüchtlingen zu erreichen.
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