Hamburg: Aufstieg in 1. Landesliga perfekt

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Die erfolgreiche Truppe: Matthias Vehslage (v.l.), Albert Sirunyan (Ersatzspieler der 2.Herren), Antonio Trinh, Moritz Hikisch, Nick Monnet und Ralf Asmussen. Es fehlt Karsten MichalskiFoto: Thomas Hoyer

Noch vor Ende der Serie können Tischtennis-Herren ihren Erfolg feiern

Von Thomas Hoyer
Wandsbek. Auch wenn die Meisterschaft noch nicht ganz in trockenen Tüchern ist, können die besten Schmetterkünstler des Wandsbeker Turnbundes auf eine überaus erfolgreiche Saison zurückblicken: Bereits vier Spieltage vor Ende der Serie schafften Kapitän Antonio Trinh und seine Mitstreiter den Aufstieg von der 2. in die 1. Landesliga, Hamburgs zweithöchste Klasse
Das vorletzte Saisonspiel gegen die Groß Flottbeker Spielvereinigung begann für die Wandsbeker unter ausgesprochen ungünstigen Vorzeichen. Aufgrund eines Staus im Bereich der Imtech Arena wegen der Bundesligapartie zwischen dem HSV und Bayer Leverkusen verspätete sich die Truppe derart, dass auf das Einspielen verzichtet werden musste. Dementsprechend holprig begann die Partie gegen den Tabellenletzten. 1:3 hieß es nach den Doppeln und einem verlorenen Einzel, ehe sich die Wandsbeker richtig warm gespielt hatten und schließlich am Ende noch deutlich mit 9:5 gewannen. Neben Antonio Trinh und dem an diesem Tag besonders starken Ralf Asmussen konnte auch Mathias Vehslage seine beiden Einzel gewinnen, womit ihm nach längerer Verletzungspause ein gelungenes Comeback gelang. Der Aufstieg in die höchste Landesliga ist der zweite große Erfolg der seit fast vier Jahren in derselben Besetzung spielenden Wandsbeker, nachdem bereits 2012 der Sprung von der Bezirksliga in die 2. Landesliga geglückt war. Dort schlug sich das Team in der vergangenen Saison ganz hervorragend, kämpfte nicht, wie zuvor vermutet, um den Klassenerhalt, sondern belegte am Ende einen überraschenden vierten Platz, wobei man den Aufstieg nur hauchdünn aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses gegenüber dem TTC Neuenfelde II verpasste. „Damit war das Ziel für die neue Serie klar“, so Mathias Vehslage, stellvertretender Leiter der WTB-Tischtennissparte. „Im zweiten Anlauf wollten wir es unbedingt wissen.“ Und die Wandsbeker gaben sich von Beginn an kaum eine Blöße, übernahmen am 5. Spieltag die Tabellenführung. Besonders wichtig war der glatte 9:3-Sieg in der ersten Rückrundenpartie gegen den härtesten Konkurrenten Blau-Weiß Schenefeld. Zwar kassierte man in der Folge gegen den Meiendorfer SV mit 7:9 die einzige Saisonniederlage, doch reichte dem Team am viertletzten Spieltag ein 8:8 gegen den SV Lurup für den umjubelten Aufstieg. Jetzt will das sechsköpfige Truppe um Kapitän Antonio Trinh, der an Nummer eins 40 seiner 41 Einzel gewann und zusammen mit Moritz Hikisch ein erstklassiges Doppel bildet (23:1), unbedingt noch einen Sieg im letzten Spiel, um als Meister ins Ziel zu gehen. Gegner ist die „Vierte“ des ETV (Fr. 11.4. 19.45 Uhr, Sporthalle Kneesestraße).
Schon jetzt steht fest, dass die erfolgreiche Truppe auch in der nächsten Saison zusammen aufschlägt. Um Ausfälle besser kompensieren zu können, wird mit Oliver Reinhardt von der 2. Herren ein zusätzlicher Spieler geholt.
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