Hamburg: Aufstieg in die 1. Bundesliga

Anzeige
Die Standard-A-Formation des Club Saltatio tanzt in der kommenden Saison in Deutschlands höchster Klasse Foto: Saltatio Hamburg

Club Saltatio überzeugt mit Choreografie zu Filmmusik von „Shrek“

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Großer Jubel bei den Tänzerinnen und Tänzern des Club Saltatio. Mit einem zweiten Platz beim letzten Turnier in Göttingen schaffte die Standard-A-Formation am vergangenem Sonnabend als Vizemeister den Aufstieg in die 1. Bundesliga.
Bereits in der letzten Saison hatte sich die Standardformation des Club Saltatio in Deutschlands zweihöchster Klasse hervorragend geschlagen, in die man erst im Jahr zuvor aufgestiegen war. Die technisch sehr anspruchsvolle Choreographie nach Swingmusik von Robbie Williams („The Robbie Williams Show“) wurde am Ende mit Platz drei belohnt. „Das war genug Ansporn, um auch in dieser Serie wieder ganz oben mitzumischen“, so Wolfgang Daniel, verantwortlich für die Choreografie und Synchronität. Doch ehe der frühere Deutsche Meister der Senioren-A/I-Klasse die Vorbereitung zusammen mit Techniktrainer Klaus Gundlach auf die neue Serie so richtig in Angriff nehmen konnte, musste er aufgrund mehrerer Ab- und Zugänge einige Umstellungen in der Formation vornehmen, sprich vier neue Paare bilden.

Neue Tänzer

Mit Patrice Marchart, ihrem Lebensgefährten Jost Mastysik (beide beruflich nach München), Lena Beutin (Auslandsstudium) und Thomas Stehle (nur noch Einzeltanz) schieden vier Mitglieder aus. Neu in die Formation rückten Carsten Senje, Frederik Schweiger (beide vom OTK Berlin), Anna Hlozek (eigener Verein) und die bei einem Casting entdeckte Carolin Kiene. Neu war auch die von Wolfgang Daniel erarbeitete Choreografie „Dream Worlds“ nach Musik der Animationsfilme „Findet Nemo“, „Shrek“ und „Ein Königreich für ein Lama“. Der von viel Tempo geprägte Vortrag, der die vorgeschriebenen Tänze „Langsamer Walzer“, „Tango“, „Wiener Walzer“, „Slow Foxtrott“ und „Quickstep“ ideal miteinander verbindet, stieß auch bei den fünf Wertungsrichtern von Beginn an auf große Zustimmung. In Nienburg und Berlin, wo die beiden ersten Turniere stattfanden, wurde „Dream World“ bereits dreimal auf Platz zwei eingestuft. Bei den beiden folgenden Veranstaltungen war sich das Wertungsgericht dann völlig einig und belohnte den nach Videoanalysen in Nuancen noch weiter verbesserten Vortrag mit fünf „Zweien“. Beim letzten Turnier in der Sparkassenarena in Göttingen war zwar wieder eine „Drei“ dabei, doch das konnte der Aufstiegsfreude keinen Abbruch tun. Neuer Meister wurde die Gruppe des BTSC Braunschweig, dessen Erstliga-Mannschaft amtierender Formationsweltmeister ist. „Ein völlig verdienter Titel“, so Cheftrainer Wolfgang Daniel. „Die Braunschweiger waren einfach noch präsenter auf der Tanzfläche als wir.“

Klassenerhalt als Ziel

Für die nächste Saison gibt es nur ein Ziel, den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Nach bisherigem Stand der Dinge wird die Formation in ihrer jetzigen Besetzung zusammenbleiben. Dennoch sind neue leistungsstarke Tänzerinnen und Tänzer jederzeit willkommen. Interessierte können sich gerne auf der Homepage www.saltatio.de informieren.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige