Hamburg: Ausgezeichnetes Quartett

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Hans-Otto Schurwanz (l.), Vorsitzender des Bürgervereins und die Preisträger (v.l.): Konny G. Neumann, Ingeborg Henker-Kelsch, Artur Fleischhauer und Eckard Graage Foto: wb

Bürgerverein verleiht begehrte Farmsen-Medaillen für ehrenamtliches Engagement

Hamburg. Drei Silbermedaillen hat der Farmsener Bürgerverein an ehrenamtliche Helfer im Stadtteil verliehen. Mit der Farmsen-Medaille werden jedes Jahr Bürger ausgezeichnet, die sich im Quartier in besonderen Bereichen auf freiwilliger Basis engagiert haben.
Der Vorsitzende des Vereins, Hans-Otto Schurwanz, überreichte die Medaille an Christof Nagel, als Mitglied des Freundeskreis Seniorenhilfe Berne, Artur Fleischhauer vom Farmsener Turnverein und Konny G. Neumann, dem ehemaligen Schulleiter des Gymnasiums am Ort. Auch Eckard Graage, der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Wandsbek, war dabei und dankte dem Bürgerverein für sein großes Engagement. „Vereine, soziale Anlaufstellen und kulturelle Anbieter sind auf das Ehrenamt angewiesen“, so Graage. „Ohne den freiwilligen Einsatz von fast einer halben Million von Hamburgern wäre das Leben in der Hansestadt um einiges ärmer.“
Der Farmsener Artur Fleischhauer wurde für seine 57-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Turnverein geehrt, dem er seit 1957 angehört. Zunächst war er 16 Jahre als Trainer und Betreuer der Fußball-Jugendmannschaft tätig, danach übernahm er die Aufgabe des Schiedsrichters und Obmann im Hamburger Fußballverband. Das habe den Preisträger jung gehalten, scherzt Schurwanz, denn Schiedsrichter müssten während eines Spieles viel laufen und sich im Umgang mit jungen Spielern und den Fans behaupten.
Die zweite Auszeichnung ging an Christof Nagel, der als Mitglied im Freundeskreis Seniorenhilfe Berne seit 1998 ein unentbehrlicher Helfer in der Seniorenwohnanlage Walddörfer ist. „Er unterstützt und hilft wo er kann, um den Senioren eine Teilhabe an den unterschiedlichen Veranstaltungen zu ermöglichen.“ Darunter das Seniorenfrühstück, die Tombola beim Adventsbasar und die vielen Busausflüge. Die dritte der Farmsen-Medaillen erhielt Konny G. Neumann mit den Worten „Wer kennt ihn nicht“. Von 1994 bis 2011 Schulleiter des Gymnasiums Farmsen, habe er die Schule „zu dem gemacht, was sie heute ist“, so Schurwanz. Eine vorbildliche Bildungseinrichtung mit einem „Prefect-Projekt“, bei dem ältere Schüler Verantwortung für ihre Schule und Mitschüler übernehmen. „Die Idee haben wir bei einem Austausch in Australien entdeckt.“ erinnert Konny G. Neumann. Schon immer war der im Stadtteil unvergessene Schulleiter zudem ein starker Befürworter für den Ausbau der Sportstätten in Farmsen. Auch den Abend der Preisverleihung nutzte er, um noch einmal an die fehlenden Bewegungsmöglichkeiten im Stadtteil zu erinnern. (kg)
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