Hamburg: „Get-to“ neben der Schule

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Neben der Schule in der Potsdamer Straße entsteht demnächst der Neubau der Jugendeinrichtung in Hohenhorst Fotos: Glitz

Jugendzentrum in Hohenhorst bekommt neues Gebäude

Von Rainer Glitz
Hamburg. Der langgezogene, dunkelrote Flachbau in der Grunewaldstraße liegt direkt neben einem der großen Hochhäuser im Quartier. Es gibt einen Außenbereich mit Lagerfeuer und einer Zielscheibe für Bogenschützen. Im Haus sind eine Küche untergebracht, ein Musik- und PC-Raum und ein Raum zum Spielen oder für die regelmäßige Kinderdisco. „Wir haben hier viel Zulauf aus der Nachbarschaft“, sagt Roman Zillmer, Leiter der Jugendgruppe Grunewaldstraße Get-to. Vor allem jüngere Kinder von 7 bis 13 Jahren kommen in die Einrichtung der offenen Jugendarbeit. Es herrsche eine fast familiäre Atmosphäre, sagt Zillmer. Allerdings: „Das Haus ist viel zu klein und platzt vor allem bei schlechtem Wetter aus allen Nähten.“ Doch Abhilfe ist in Sicht.

Baubeginn im Herbst

Im Büro hängt bereits der Plan für den Neubau auf dem Gelände der Schule Potsdamer Straße. Rund 200 Quadratmeter statt bislang 140 bietet der Flachbau. Der Eingang führt unmittelbar in einen großen Gemeinschaftsraum mit Sofa und Kickertisch. Ein Teil des Raumes kann mit einer Faltwand abgetrennt werden. Es wird eine Küche mit Durchreiche geben und einen Gruppenraum, in dem die Instrumente und die PCs untergebracht werden können. „In Zeiten des Sparens ist das eine coole Sache“, freut sich Roman Zillmer. Der Jugendhilfeausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung hat für den Neubau in Hohenhorst 310.000 Euro bewilligt. Weitere 250.000 Euro kommen aus Mitteln des Rahmenprogramms für Integrierte Stadtentwicklung. Im Herbst dieses Jahres soll Baubeginn sein, 2015 sollen die neuen Räume für Get-to fertig sein.
Zuerst müssen allerdings die baufälligen und asbestbelasteten alten Räume in der Potsdamer Straße abgerissen werden.
Dort war Get-to bis vor eineinhalb Jahren untergebracht.
Was aus dem jetzigen Standort in der Grunewaldstraße wird,
ist noch unklar. Vermutlich wird Quadriga die Räume weiter
nutzen. „Bis zum Umzug wird unser Betrieb hier weiter gehen“, erklärt Zillmer. Auf jeden Fall soll es eine große Einweihungsfeier geben. Zillmer rechnet damit, dass viele der Kinder, die jetzt regelmäßig kommen, künftig in die Potsdamer Straße gehen. Dazu werden viele neue, womöglich auch Ältere kommen, denn die Kooperation mit der Schule soll ausgeweitet werden. „Wir sind da flexibel“, sagt Zillmer, „unser Kerngeschäft bleibt aber die offene Jugendarbeit.“
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