Hamburg: „Grünes Schmuckstück“

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Der neue Kunstrasenplatz an der Scharbeutzer Straße Fotos: Glitz

Rahlstedter SC eröffnete Fußballplatz offiziell. Innensenator feierte mit

Von Rainer Glitz
Rahlstedt Die Sonne scheint, es duftet nach gegrillten Würstchen. Tische und Bänke sind aufgebaut, man kann T-Shirts kaufen und an der Torwand selbst aktiv werden. Hunderte Besucher sind auf die Sportanlage an der Scharbeutzer Straße gekommen, um die offizielle Einweihung des lang ersehnten Kunstrasenplatzes zu feiern. Das Eröffnungsspiel der A-Verbandsligamannschaft des Rahlstedter SC geht zwar knapp mit 1 : 2 gegen Eintracht Norderstedt verloren, aber davon lässt sich niemand den Spaß an diesem schönen Herbsttag vermiesen. „Wir haben Top-Wetter gehabt während der Bauarbeiten, das hat uns einen Monat gebracht“, freut sich Marc Ahlers, 2. Vorsitzender des RSC.
Anfang Juli waren die Baumaschinen angerückt und hatten aus dem alten, häufig unter Wasser stehenden Grand- einen Kunstrasenplatz gemacht. Bereits am 2. Oktober wurde die Baustelle übergeben. „Der Platz war bereits am nächsten Tag voller Menschen, ganz Rahlstedt hat hier ein Fest gemacht“, sagt Ahlers. „Das ist ein Schmuckstück und ein Aushängeschild für den Verein“, freut sich auch Platzwart Stephan Schaumann.

Training an 365 Tagen

Platzsperren werde es künftig nicht mehr geben, es könne 365 Tage im Jahr trainiert und gespielt werden. Der neue Kunstrasenplatz soll intensiv genutzt werden, auch um die übrigen Plätze des RSC zu schonen. Der Rasenplatz soll im kommenden Sommer saniert werden. Wenn die Finanzierung steht, soll eine Flutlichtanlage gebaut werden. „Dann haben wir hier die beste Anlage im Bezirk Wandsbek“, ist Schaumann überzeugt.
Der Platzwart muss künftig darauf achten, dass der Kunst-rasenplatz in gutem Zustand bleibt. Die Verbotsliste ist lang: Keine Schraubstollen, kein Glas, kein Kaugummi, keine Zigaretten. Ein Schild am Eingang des Platzes weist auf die Verbote hin.
Auf einem anderen Schild sind die Sponsoren aufgezählt, die den Neubau überhaupt möglich machten. „Unser Dank geht an die Geldgeber, aber auch an die Politik“, sagt Hans-Joachim Kowalski, 1. Vorsitzender des Rahlstedter SC. Und die Politik ist zahlreich erschienen, darunter auch Hamburgs Sportsenator Michael Neumann. „Sie haben bestellt und wir haben geliefert“, so der SPD-Politiker. Die Stadt habe gerade weitere 8 Millionen Euro für die Instandsetzung von Sportanlagen bewilligt.
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