Hamburg: Hier entsteht große Kunst

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Bis Ende September soll auf dieser Baustelle ein moderner Kunstrasenplatz entstanden sein

Letzte Bauvorbereitungen für den Kunststoffrasen des RSC-Spielfelds

Von Christian Ehrhorn
Hamburg. Ein Sandfeld, umgeben von Bauzaun. Darauf zwei große Bagger und einige Hügel aus Kies, der später als Fundament dienen soll. Dazu Gehwegplatten für die Umrandung und die ersten Elemente für die Umzäunung.
Bis jetzt lässt sich nur erahnen: Auf dieser Baustelle entsteht der Kunstrasenplatz für den Traditionsverein Rahlstedter SC. Anfang Juli haben die Bauarbeiten begonnen. „Wenn das Wetter so bleibt und alles gut läuft, wird der Platz voraussichtlich bis Ende September bespielbar sein“, sagt Jugendwart Ralf Schulz (56), der sich sehr auf das neue Spielfeld freut. „Wenn er fertig ist, haben wir einen der schönsten Plätze in Hamburg.“ Doch nicht nur optisch sondern auch praktisch bietet der Kunstrasen einige Vorteile, wie Ralf Schulz erzählt: „Der Platz ist bei jedem Wetter bespielbar. Er wird nie wegen Regen gesperrt werden. Und es müssen nicht mehr vor jedem Spiel die Kreidelinien neu gezogen werden, die sind ab jetzt schon im Rasen. Zudem ist Kunstrasen wesentlich pflegeleichter als Naturrasen.“

„Sehr lange genervt“

500.000 Euro kostet das Fußballfeld. Eine für den Verein unmöglich zu bewerkstelligende Summe, wie Ralf Schulz sagt. „Trotz unserer sportlich sehr erfolgreichen Mannschaften, haben wir kaum Sponsoren für den Verein. Fast die gesamten Einnahmen kommen aus den Mitgliedsbeiträgen der knapp 1.000 Vereinsmitglieder. Daher sind wir sehr froh, das unser Bezirksamt die Baukosten übernimmt. Wir haben die auch sehr lange genervt, um es bewilligt zu bekommen“, sagt der Jugendwart und schmunzelt. „Deswegen musste der Termin für den Bau auch immer wieder verschoben werden. Dass damit jetzt in den Sommerferien begonnen wurde ist natürlich ideal. Nach den Ferien müssen wir dann mit einem Platz weniger auskommen. Bei allein schon 32 Jugendmannschaften wird das sicher nicht einfach. Aber für den Kunstrasen ist es das allemal wert.“
Die nächste Baustelle auf dem Vereinsgelände ist auch schon gefunden. „Einer unserer Plätze hat noch keine Lichtanlagen, sodass dieser im Dunkeln nicht bespielbar ist. Das wird unser nächstes Bauprojekt.“
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