Hamburg: Jenfelder aus Überzeugung

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Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Klimke ist seit 40 Jahren in der Politik

Jürgen Klimke (66, CDU) bei Baum-Aktion. „Mit Bundestag ist bald Schluss“

Von Rainer Glitz
Hamburg. „Ich möchte etwas tun, das länger hält. Außerdem ist es auch eine Aufwertung meiner Heimat“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Klimke und greift zur Schaufel. 25 Jahre nach dem Mauerfall werden drei Bäume im Jenfelder Moorpark gepflanzt, unterstützt von der Gartenbaufirma Labarre. Es ist eine Idee der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Jede deutsche Gemeinde soll drei Bäume in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit jeweils zehn Metern Seitenlänge pflanzen. Symbolisch für den Westen eine Buche und für die östlichen Bundesländer eine Kiefer. Eine Eiche steht für das wiedervereinigte Deutschland. Das Wachsen dieser Bäume dokumentieren Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes.

Es begann mit Bäumen

Rund 170 Städte und Gemeinden sind dieser Idee bereits gefolgt. Und ganz nebenbei ist die Pflanzung tausender Bäume auch ökologisch sinnvoll. „Jenfeld hat hier Nachholbedarf, vor allem in Parks“, so Jürgen Klimke. Er hofft, dass auch andere Bürger seinem Beispiel folgen und Bäume pflanzen. „Ich bin Jenfelder“, sagt der 66-Jährige. Er kenne das Jenfelder Moor vom Schlittschuhlaufen oder vom Spaziergang mit dem Hund. Bäume waren auch der Ausgangspunkt für die politische Karriere Klimkes. Besser gesagt gefällte Bäume, an denen er noch als Schüler mit dem Fahrrad vorbeikam. Gemeinsam mit seinem Vater fragte er beim Gartenbauamt nach. „Das war die Initialzündung“, sagt der CDU-Politiker.

40 Jahre in der Politik

In diesem Jahr feiert Jürgen Klimke 40 Jahre in der Politik. Acht Jahre war der Jenfelder in der Wandsbeker Bezirksversammlung. Es folgten 20 Jahre in der Hamburgischen Bürgerschaft. Seit 2002 vertritt er die Wandsbeker CDU im Bundestag. „Ich kann mir ehrlich gesagt nichts anderes vorstellen“, sagt der 66-Jährige. Dennoch denkt er über den politischen Ruhestand zum Ende der laufenden Legislaturperiode nach. „Dann ist mal Schluss“, sagt Jürgen Klimke. Er werde aber die politische Entwicklung in Wandsbek und vor allem Jenfeld weiter mit Interesse verfolgen, so der CDU-Abgeordnete.
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