Hamburg: Neue Kantine für Schüler in der Bovestraße

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Das neue Gebäude mit Gelbklinkerfassade und Holz auf dem Pausenhof der Grundschule Bovestraße ist jetzt das neue Schulrestaurant Fotos: Grell

Rund zwei Drittel der insgesamt 300 Kinder nehmen Ganztagsbetreuung in Anspruch. Weitere Investitionen geplant

Von Karen Grell
Hamburg. Die Grundschule an der Bovestraße hat jetzt im Zuge der Ganztagsschule (GBS) ein Kinderrestaurant bekommen. Mitten auf dem Schulhof ist ein Gelbklinkerbau, abgesetzt mit Holzelementen, entstanden, in dem die Kinder ab sofort die Mahlzeiten einnehmen können. Da von den insgesamt 300 Schülern an der Schule zwei Drittel die Ganztagsbetreuung in Anspruch nehmen und somit auch das Mittagessen, wird in zwei Schichten gegesse.

Gesunde Kost

Eine Salatbar, viel frisches Gemüse und ausgewogene Kost sollen den Schülern Kraft geben für den Nachmittag. Svenja Serke-Ebinger, die stellvertretende Schulleiterin, die zur Eröffnung der neuen Mensa Schulleiterin Brigitte Kerz aus gesundheitlichen Gründen vertreten musste, ist wie alle Eltern und Kinder von dem neuen Restaurant angetan. Allerdings hätte sie sich einen anderen Standort als den in der Mitte des Schulhofes gewünscht. „Alle sprechen von der mangelnden Bewegung der Kinder heute und da wird ein kostbares Stück Freifläche weggenommen“, sagt sie. Aus Denkmalschutzgründen konnte das Restaurant für die Schüler der Bovestraße nicht direkt an das bestehende Schulgebäude angebaut werden, so, wie es viele gern gesehen hätten. Statt des gelben Klinkers wäre vielen ein Rotklinker passend zum Haupthaus lieber gewesen, doch überzeugte der aktuelle Bau dann doch. Die Schulbau Hamburg (SBH) arbeitete bei dem Projekt mit dem Architektenbüro Dahm zusammen. Helle Räume, gemütliche Tische mit durchgängigen Bänken und die offenen Salatbereiche zur Selbstbedienung gefallen den Kindern auf den ersten Blick. Mit dem Catering-Service Alraune, der die Schule seit einem Jahr beliefert, wird es weitergehen und die Zeiten der notdürftigen Unterkünfte ist somit vorbei. Bisher waren Klassenräume zur Mensa umfunktioniert worden. Statt zwei gibt es in diesem Jahr gleich drei Klassen pro Durchlauf und „da ist einfach mehr Bedarf an Klassenräumen angefallen“, so Svenja Serke-Ebinger. Ein Lob in Sachen Schulrestaurant ging neben den Bauherren an den unermüdlichen Helfer Uwe Riemann, der als Hausmeister an der Schule angestellt ist, von allen aber als die gute Seele der Einrichtung angesehen ist. Ab sofort geht es nun in der Bovestraße einmal quer über den Pausenhof zum Mittagessen in die Mensa.
Das neue Kinderrestaurant ist Teil eines Zehn-Millionen-Euro-Programms für die Schule Bovestraße. Im nächsten Jahr sollen laut Hamburger Schulbau-Investitionsplan die Außenanlagen saniert werden, danach folgt eine Gesamtsanierung und der Bau von drei neuen Unterrichtsräumen. Diese zusätzlichen 270 Quadratmeter sollen bis 2019 fertig sein.
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