Hamburg: Nicht reif für die Insel

Anzeige
Die Sprunginsel am Meiendorfer Weg kurz nach ihrer Fertigstellung Foto: rg

Autofahrer ignorieren Sprunginsel, rasen geradeaus

Hamburg. In der aktuellen Sitzung hat sich die Bezirksversammlung Wandsbek gleich mit drei Themen aus dem Stadtteil befasst. Einmal begrüßten die Bezirkspolitiker einen möglichen Umzug der Freiwilligen Feuerwehr von der Lofotenstraße auf das ehemalige Broschek-Gelände im Bargkoppelweg. Der entsprechende Bebauungsplan für das Gewerbegebiet solle geändert und der Boden auf Schadstoffe untersucht werden. Der alte Standort Lofotenstraße soll für den Wohnungsbau verkauft werden, forderte die Bezirksversammlung.

Gut angenommen

Außerdem ging es um die neugebaute Sprunginsel im Bereich Meiendorfer Weg/Lehárstraße. Diese werde von Fußgängern und Radfahrern gut angenommen, die Autofahrer bremsten aber kaum ab. Viele würden die Sprunginsel in Richtung Volksdorf sogar komplett ignorieren und über die Gegenfahrbahn geradeaus weiter rasen, heißt es im angenommenen Beschluss. Die zuständige Behörde möge kurzfristig wirksame Maßnahmen ergreifen, damit Autofahrer die Verschwenkung künftig korrekt ausfahren. Um die Gefährdung von Radfahrern und Fußgängern ging es auch im dritten Beschluss: Noch immer würden auf der B 75 zwischen Scheehuhnkamp und Wildgansstraße Linksabbieger verkehrswidrig über den Gehweg überholt. Hier solle endlich Abhilfe geschaffen werden – noch vor der Grundinstandsetzung der Meiendorfer Straße. (rg)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige