Hamburg: Preise abgeräumt

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Die Oberstufenschülerinnen Marleen, Julia und Katrin untersuchten in ihrem Projekt, ob der Einsatz von Kupfertürklinken den Gesundheitsschutz in Krankenhäusern verbessertFoto: Schleif

Gyula-Trebitsch-Schule bei „Jugend forscht“ erfolgreich

Von Lisa Schleif
Hamburg. Mit 32 Teilnehmern beim Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ war die Gyula Trebitsch-Schule so stark vertreten wie nie zuvor. Und mit drei ersten, zwei zweiten und drei dritten Plätzen sowie vier Sonderpreisen war die Schule die erfolgreichste unter den insgesamt 14 Hamburger Schulen, die am Wettbewerb „Verwirkliche deine Ideen“ teilnahmen. Projektgruppen aus den Fachbereichen Biologie und Chemie haben über drei Semester der Studienstufe Forschungsvorhaben entwickelt und ansprechend vor einer Fachjury aus Wissenschaft, Schule und Industrie präsentiert. Die Oberstufenschülerinnen Marleen (18), Julia, (18) und Katrin (17) untersuchten, ob der Einsatz von Türklinken aus Kupfer den Gesundheitsschutz in Krankenhäusern verbessern kann. Ihre Arbeit wurde mit dem 1. Platz im Fachbereich Biologie belohnt.
„Auf die Idee hat uns unser Lehrer Günter Erbe gebracht“, verraten sie. Um festzustellen, welchen Einfluss Türklinken aus Kupfer auf den Gesundheitszustand von Patienten haben, stellten die Schülerinnen zunächst künstlichen Schweiß her. „Außerdem haben wir Proben von Toilettenwasser und anderen Dingen genommen“, erzählt Julia. „Dann haben wir Kupfer dazu gegeben und festgestellt, dass das Bakterienwachstum dadurch gestoppt wird“. Versetze man die Proben statt mit Kupfer mit Stahl, woraus die Klinken üblicherweise bestehen, würde das Wachstum nicht gestoppt. Ebenfalls Platz Eins schafften Tamira Schreiber, Angelique Meyer und Jan-Niclas Hoffmeister mit ihrer Untersuchung, ob das Kultgetränk Bionade wirklich „bio“ ist. Den ersten Platz im Fachgebiet Chemie haben Kimberly Zieger, Vanessa Cavier und Jan Hendrik Behrendsen erreicht. In umfangreichen Messungen zur Qualität des Hamburger Trinkwassers konnten sie zeigen, dass die aus den Leitungsrohren abgeschiedenen Kupfer­mengen gesundheitlich un­bedenklich sind. Die Regionalwettbewerbs-Sieger nehmen nun am Landesentscheid „Jugend forscht“ Ende April bei Airbus teil.
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