Hamburg-Senat setzt auf „Zusammenhalt statt Spaltung“

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Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig, Bürgermeister Olaf Scholz und SPD-Fraktionschef Andreas Dressel (v.l.n.r.) Foto: rg

SPD-Bürgerschaftsfraktion lädt zum Neujahrsempfang im Rathaus ein

Hamburg Der Ausstieg der Briten aus der EU oder die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten: „Wer hätte damit vor einem Jahr schon gerechnet?“,bbegrüßte SPD-Fraktionschef Andreas Dressel die rund 1.000 Gäste im prächtigen Festsaal des Hamburger Rathauses. Die Hansestadt stehe dagegen für Toleranz, Frieden und Respekt. Deshalb dürfe man den Dialog mit anderen Kulturen und Religionen auch nicht stoppen. Der rot-grüne Senat setze in diesen Zeiten auf Zusammenhalt statt Spaltung. Wohnungsbau und Bildung, aber auch Sicherheit und Sauberkeit in der Stadt seien Ziele für 2017. Nicht zuletzt durch Projekte wie die S-Bahnlinie 4 würden Hamburg und Schleswig-Holstein weiter zusammenwachsen.

Gute Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein

Hamburg sei wahrlich eine Perle und tue dem Norden gut, spielte der Kieler Regierungschef Torsten Albig den Ball zurück. Schon fast im Wahlkampfmodus kritisierte er Trump als „wütenden alten Mann“, der für eine Zeitenwende zu Angst und Dunkelheit stehe. „Das hatten wir schon einmal“, so der schleswig-holsteinische Ministerpräsident. Gegen Populismus gelte es, klare Position zu beziehen, auch für die EU als Erfolgsmodell. Man müsse mutiger reden von niedriger Arbeitslosigkeit, steigenden Löhnen und Renten sowie dem Haushaltsüberschuss. „Die Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein war noch nie so gut und harmonisch“, betonte dann Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. Das solle auch nach der Landtagswahl so bleiben. „Die Weiterentwicklung der EU ist für Hamburg unverzichtbar“, betonte der Bürgermeister. „Der Sozialstaat ist die Antwort auf die Globalisierung“. Entsprechend brauche man einen Plan, sagte Scholz an Kanzlerin Angela Merkel gewandt. Auf seine mögliche Kanzlerkandidatur ging er nicht ein. (rg)
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