Hamburg: Starke Stimmen gegen Starkwind

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Svenja, Gerd Seraphin und Tatjana verteilten zum Adventssingen Kerzen, um Stimmung aufkommen zu lassen. Sturmtief Xaver hatte in diesem Jahr wohl manchen potenziellen Besucher abgeschreckt

Trotz Orkans kamen 100 Gäste zum Adventssingen im Sportpark Hinschenfelde

Hamburg. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff war extra zum ersten Adventssingen auf den Sportplatz in Hinschenfelde gekommen, doch Orkantief Xaver und heftiger Regen machte der gemeinnützigen Veranstaltung einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Die knapp 100 Besucher, die den Weg ins Stadion fanden, sangen dafür umso lauter und machten zusammen mit dem prominenten Gast, dem bekannten NDR-Moderator Gerd Spiekermann aus dem Event dann noch eine schöne Veranstaltung. „Zur Weihnachtszeit gehört das Singen wie der Glühwein und der Christbaum“, meint Gerd Seraphin vom TSV Wandsetal und übernahm zusammen mit einem großen Team die Organisation des ersten Adventssingens auf der Anlage. Das Ziel der Veranstaltung sollte ein gemütliches Beisammensein aller Generationen aus Wandsbek sein und auch die unterschiedlichen Kirchengemeinden auf einem Platz zusammenbringen. „Das Wetter ist uns egal“, meinten Svenja und Tatjana von der Elem-Gemeinde, „Hauptsache Menschen kommen zusammen und genießen die Gemeinsamkeit“. Gerd Seraphin hatte bei der Planung das Weihnachtssingen des FC Union Berlin vor Augen, das im vergangenen Jahr 22.500 Menschen im Vereinsstadion zusammenbrachte. Mit dem Adventssingen in Hinschenfelde hat der TSV Wandsetal einen ersten Schritt getan, um aus dem Event nun vielleicht eine lang anhaltende Tradition zu machen. Für das nächste Jahr wünschen sich alle deshalb auf jedem Fall gutes Wetter. Gemeinsam mit den umliegenden Kirchengemeinden sollten außerdem noch Spenden für Bedürftige gesammelt werden, in diesem Jahr für die Flüchtlinge in der öffentlichen Unterbringung „Litzowstraße“. Wieviel Geld zusammengekommen ist, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. (kg)
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