Hamburg: Wo beginnt Sucht?

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Das freundliche Team der Suchtberatung nimmt jede Frage ernst und behandelt Informationen vertraulich. Foto: Grell

In der Beratungsstelle gibt es Hilfe

Hamburg. Wer sein eigenes Verhalten im Zusammenhang mit unterschiedlichsten Suchtmitteln einmal in Frage stellen möchte, der kann sich kostenlos und gern auch anonym beraten lassen. In der Suchtberatung Jenfeld stehen kompetente Mitarbeiter bereit, um mit den Betroffenen zu klären, ob ihr Konsum schon in den Bereich einer Abhängigkeit gehört. Das können die täglichen Flaschen Bier sein oder die Tabletten, die zu den legalen Suchtmitteln gehören, aber auch der Umgang mit illegalen Drogen. In der Suchtberatung kann zunächst jede Frage in den Raum gestellt werden und wird von den Mitarbeitern ernstgenommen. „Ich sollte vielleicht weniger Trinken - das ist oft die erste Frage, die sich Menschen stellen, wenn sie ihren Umgang mit dem Alkohol überdenken“, erklärt Rodger Mahnke, der Leiter der Einrichtung den ersten Schritt, der Betroffene in die Beratung bringt. „Manches Mal ist es schwer, sich selber einzuschätzen“. Zusammen mit den Beratern kann dann genau untersucht werden, wie das Konsumverhalten einzuschätzen ist. „Das geschieht natürlich in einem ganz geschützten und vertraulichen Rahmen“, ergänzt Marion Hoffschlag vom Team. Liegt dann definitiv eine Abhängigkeit vor, gibt es verschiedene Therapieangebote. Neben der stationären Behandlung setzen die Mitarbeiter aus Jenfeld auch zunehmend auf die ambulante Rehabilitation. Wer im gewohnten Umfeld bleiben kann, hat oft mehrere Vorteile. Einerseits verändert sich sein Lebensumfeld nicht so dramatisch, wie bei einem stationären Aufenthalt zudem kann es sogar möglich sein, den Arbeitsplatz aufrecht zu erhalten. Wer also das Gefühl hat, dass sein Leben von einem Suchtmittel wie Alkohol oder Medikamente kontrolliert wird, der seine derzeitige Lebenssituation für festgefahren hält und gern einen ersten Schritt tun möchte, ohne zu wissen, wo dieser ihn hintragen soll, der kann zunächst einmal mit der Suchtberatung in Jenfeld Kontakt aufnehmen. Alle weiteren Wege werden dort zusammen mit den Helfern besprochen und auf Wunsch auch durchgesetzt. Wer mit seinen Problemen allein zuhause sitzen bleibt, der hat es oft viel schwerer. (kg)

Suchtberatung Therapeutische Gemeinschaft Jenfeld, Jenfelder Straße 100,
Tel.: 654 096 28, suchtberatung-jenfeld.de, offene Sprechzeiten Montag und Donnerstag 15 bis 17 Uhr
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