Hamburger Strandbad macht sich sommerfein

Anzeige
Jens Schebitz, Vorsitzender des Fördervereins Strandbad Farmsen, misst die Wassertemperatur

Mit einem Tag der offenen Tür am 17. Mai beginnt im Naturbad die Saison

Von Rainer Glitz

Farmsen. Der Hochdruckreiniger steht noch am Ufer des Badesees am Neusurenland. Ein Laubbläser ist im Einsatz, um die letzten Blätter beiseite zu pusten. Der Rasen ist bereits gemäht, die Maulwurfshügel verschwunden.

„Wir sind bereit für die Eröffnung der neuen Saison“, sagt Jens Schebitz, Vorsitzender des Fördervereins Strandbad Farmsen. Nach dem Herbststurm mussten einige Bäume gefällt worden, Dach und Dachrinnen des Umkleide- und Sanitärgebäudes wurden gereinigt, Büsche beschnitten und Platten gekärchert. Die noch üppig im Uferbereich wuchernden Wasserpflanzen sollen noch entfernt und der Sand des Strandes durchgesiebt werden – dann kann die neue Saison starten.
Die Betreiber haben sich dafür etwas Neues einfallen lassen: Einen Tag der offenen Tür mit freiem Eintritt am 17. Mai ab 11 Uhr. „Es gibt immer noch Menschen auch aus der direkten Umgebung, die noch nie hier waren“, sagt Vereinschef Schebitz. Die wolle man ins Naturbad locken, mit der Hoffnung, dass sie wieder kommen. „Man muss ja am Eröffnungstag nicht gleich baden, kann es aber tun“, sagt Schebitz und lässt ein blaues Badethermometer ins Wasser. 18 Grad sind es im flachen Uferbereich, immerhin. „Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter in den kommenden Monaten“, so Schebitz. Dann könne es zu einer weiteren Neuerung kommen: Nämlich einer längeren Öffnung des Bades bis 22 Uhr. Gegebenenfalls sollen Handzettel in Farmsen verteilt werden, die auf das Schwimmen am Sommerabend hinweisen.

Preise sind moderat


Die Tageskarte kostet vier Euro für Erwachsene und zwei Euro für Kinder. Sechserkarten kosten 20 bzw. 10 Euro. An wirklich heißen Tagen kommen bis zu 2.000 Gäste ins Strandbad Farmsen, dann wird es selbst auf dem weitläufigen Gelände eng. Neben 200 Meter Sandstrand, schattenspendenden Bäumen und einer 50 Meter langen Rutsche bietet das Bad Trinkwasserqualität. Und eigentlich sollte es auch eine neue Abtrennung von Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich geben. Der Auftrag für die neuen Stahlpfähle ist bereits vergeben, die Spezialfirma hat jedoch Terminprobleme. „Zur Not geht es auch noch einen Sommer mit den alten Holzpfählen“, sagt Jens Schebitz.
So kommt man hin: Mit der U1 bis Farmsen und dann mit den
Bussen 27, 168 und 171 bis Haltestelle Neusurenland oder Rönkkoppel.

www.strandbad-farmsen.de
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige