Helfen, im Alltag anzukommen

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Flüchtlingszahlen sinken, Integrationsbedarf bleibt. / Zahlreiche Hamburger helfen noch immer ehrenamtlich. / Informationsangebot für alle, die helfen wollen, aber nicht wissen, wie. / Aktuell, einfach, klar strukturiert. / Alle Informationen unter www.hamburg-packt-an.de.



Hamburg. Die Zahl der Geflüchteten, die Deutschland erreichen, ist in den letzten Monaten erheblich zurückgegangen. Nach etwa 890.000 Asylsuchenden in 2015 waren es im vergangenen Jahr laut Medienberichten, die sich auf die sogenannten Easy-Zahlen berufen, etwa 320.000. Doch trotz gesunkener Zahlen ist eine Sache klar: Der Bedarf an ehrenamtlicher Unterstützung ist nach wie vor groß. „Dauerhafte Integration kann nur gelingen, wenn auch eine Unterstützung im neuen Alltag erfolgt“, sagt Tanja aus Hamburg. Sie hat im Herbst 2015 die Seite www.hamburg-packt-an.de ins Leben gerufen, um einen Überblick zu geben, wo und wie man sich engagieren kann.

Neben der Versorgung mit Kleidung sind auch heute Nachhilfe in Deutsch besonders gefragt, Begleitung bei Arztbesuchen und Behördengängen oder das Übernehmen einer Patenschaft, um das Ankommen in Deutschland zu erleichtern. Um all denen, die helfen wollen, aber nicht wissen wie, eine Übersicht der Möglichkeiten des Engagements zu geben, gibt es die Webseite www.hamburg-packt-an.de – und den dazugehörigen Flyer. Dieser ist jetzt dank des Engagements Freiwilliger aktualisiert in neuer Auflage erschienen – und dank zahlreicher Spenden neu gedruckt worden. Seit Start der Arbeit an Webseite und Flyer sind bereits mehr als 40.000 Exemplare des Flyers gedruckt und verteilt worden.

Wer den Flyer bestellen möchte, um ihn auszulegen oder zu verteilen, wendet sich gerne an info@hamburg-packt-an.de.

Die Macher der Webseite stehen mit den genannten Vereinen, Initiativen und Projekten in Kontakt, um die Informationen stets aktuell zu halten. Alle, die diese Seite pflegen, tun dies in ihrer Freizeit und ehrenamtlich. Aus diesem Grund werden weitere Redakteure und Unterstützer gesucht. Ziel der Seite ist es, möglichst viele Menschen zur Mithilfe zu bewegen und die Hemmschwelle, tatsächlich zu helfen, abzubauen. Tanja, Initiatorin der Seite sagt: „Aus unserer Sicht hilft vor allem die reale Erfahrung, der reale Kontakt zu Geflüchteten, eventuell bestehende, teils sehr diffuse Ängste abzubauen. Unsere Seite und der Flyer sind dabei eine Gehwegplatte auf dem Weg zum Ziel.“

Wer helfen möchte, findet auf der Webseite Übersichten von Unterkünften, Initiativen, Vereinen und Helfergruppen, sortiert nach Stadtteilen. Informationen zu privaten Unterbringungsmöglichkeiten listet die Seite ebenso auf wie Unterstützung für Integrationsmaßnahmen. Wie man weiterhin on- oder offline Gutes tun kann, erfährt man ebenfalls auf www.hamburg-packt-an.de.
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