Herbizid gegen Bärenklau

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Dr. Gisbert Gürth vor einer Herkulesstaude Foto: güb

Testweiser Chemieeinsatz gegen riesiges Giftgewächs

Wandsbek Die CDU-Fraktion Wandsbek fordert seit vielen Jahren eine erfolgreiche und nachhaltige Bekämpfung von gesundheitsschädlichen, invasiven Neophypten, hier insbesondere den Riesenbärenklau (Herkulesstaude).
Denn dieser ist vor allem für Kinder und Jugendliche gefährlich: Berührungen können zu schmerzhaften, schwer heilenden Verbrennungen 2. Grades führen. Jahrelang sind diese Pflanzen im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in mühsamer Arbeit einzeln ausgegraben worden – die bis dato wirksamste Methode. Mit Wegfall der ABM-Kräfte haben sich diese unerwünschten Pflanzen vor allen in schwer zugänglichen Gebieten sprunghaft vermehrt.
„Obwohl der Bezirk mit kostenintensiven Einsätzen das Problem an den meisten Stellen in den Griff bekommen hat, ist dies östlich der Glashütter Landstraße in Höhe des Hummelbütteler Berges nicht gelungen.
Aus diesem Grund hat die CDU im vorigen Jahr an dieser Stelle den begrenzten Einsatz eines dafür entwickelten Herbizids beantragt. „Dieser Antrag ist von der Regierungsmehrheit von SPD und Grünen abgelehnt worden“, so der CDU-Bezirksabgeordnete Dr. Gisbert Gürth. Im jüngsten Umwelt- und Gesundheitsausschuss hat nun die Wandsbeker Verwaltung mit einem eigenen Antrag um Zustimmung zu dem Herbizid-Einsatz gebeten. Auch dieser Antrag ist von der Regierungsmehrheit von SPG und Grünen abgelehnt worden.
In einem weiteren Antrag hat aber dann genau diese Mehrheit den Herbizid-Einsatz am Hummelsbütteler Berg probeweise und mit Einschränkungen beantragt und nach längerer Diskussion einstimmig beschlossen.
„Nach ihrem Zick-Zack-Kurs hat die Wandsbeker Regierungskoalition offenbar endlich die Notwendigkeit des Herbizideinsatzes gegen den Riesenbärenklau begriffen,“ meint Dr. Gisbert Gürth. (güb)
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