Hilfe aus Jenfeld für Flutopfer

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Bei Diana Scheuermann (Bildmitte) gingen innerhalb von zwei Tagen 1.050 Kilogramm Spenden für die vom Hochwasser geschädigten Menschen in Stendal-Fischbeck einFoto: zz

Eine Tonne Hilfsgüter nach Stendal transportiert

Jenfeld. Eine Nachbarschaft, die über ein Jahr lang erfolgreich in einer Bürgerinitiative zusammenarbeitet, hält auch dann noch zusammen, wenn das Ziel erreicht ist und sich die Bürgerinitiative formal aufgelöst hat.
Dazu Diana Scheuermann aus dem Elfsaal: „Am vorigen Dienstag erhielten wir einen Anruf von einem unserer Nachbarn, der sich als Mitglied einer Hilfsorganisation in der vom Hochwasser stark geschädigten Stadt Stendal und dem Ort Fischbeck befand. Er berichtete uns, dass die Menschen fast alle durch die Wassermassen ihr Hab und Gut verloren hätten und es an allen Dingen des täglichen Bedarfs mangelt. Essen und Nahrung würden zwar verteilt. Aber alles andere fehle. Und unser Nachbar bat uns, hier ganz schnell und spontan zu helfen.“ Diana Scheuermann informierte umgehend über ihren E-Mail-Verteiler die gesamte Nachbarschaft und bat darum, für die Flutopfer in Fischbeck Spenden zu sammeln und sie bei ihr abzugeben.

Kiloweise Spenden

Die Nachbarn aus dem Elfsaal, der Bohlens-Allee, Rodigallee und den umliegenden Straßen ließen sich nicht zweimal bitten und leisteten spontan aktive Hilfe. Auch die Elternschaft der neuen Kita Wabe im Elfsaal sowie viele Freunde, Verwandte und Kollegen folgten dem Spendenaufruf und unterstützten die Aktion. Innerhalb von nur zwei Tagen wurden bei Diana Scheuermann 1.050 Kilogramm Spenden, das entspricht fünf Industriepaletten, abgegeben, die in ihrem Wohnzimmer zwischen gelagert wurden. Überwiegend handelte es sich um Kinderkleidung und Hygieneartikel. Einige spendeten auch Geld, von dem sofort weitere benötigte Hilfsgüter gekauft wurden. Zwei Tage darauf, am Donnerstag, wurden die Sachen dann abends noch von einer Spedition kostenlos abgeholt.

Hilfstransport

Am Freitag brachte dann ein Hamburger Spediteur die aus Jenfeld stammenden Hilfsgüter zusammen mit weiteren Spenden kostenlos direkt nach Stendal und in das Hochwassergebiet. „Diese Aktion hat uns wieder einmal gezeigt, wie wichtig eine gute Nachbarschaft ist und wir alle, die sich an dieser Hilfsaktion- in welcher Form nun auch immer – beteiligt haben, sind glücklich, dass wir den von dem vom Hochwasser geschädigten Mitbürgern helfen konnten“ sagte Diana Scheuermann.
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