Hoch lebe das Hochbeet

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Celine Müller-Berg (4.v.l.) leitet die Gärtnergruppe und erklärt viel zum Thema Pflanzen Foto: Grell

Pflanzfest mit den Nachbarn schweißt zusammen. Ernte vor der Haustür

Von Karen Grell
Wandsbek
Am Eydtkuhnenweg hat die Wandsbeker Baugenossenschaft Freier Gewerkschafter am Wochenende ein Pflanzfest zusammen mit Nachbarn veranstaltet. Dort gibt es jetzt ein Hochbeet und einen kleinen Garten mit frischen Kräutern direkt vor der Haustür. Vicky Gumprecht, Teamleiterin vom Sozialmanagement, war mit den Besucherzahlen zufrieden. „Die Nachbarschaft hier ist ausgesprochen aktiv und nimmt gern an verschiedenen Angeboten teil, die im Nachbarschaftstreff auf dem Wochenplan stehen“, berichtet die Managerin. Dazu gehörten regelmäßige Termine, wie die Malgruppe und der Handarbeitskreis, aber auch immer wieder Veranstaltungen, die „aus der Reihe tanzen“ und zu besonderen Anlässen gefeiert werden. Das Hochbeet war Grund genug, sich bei Grillwurst und leckeren Gemüse-Smoothies zu treffen und das Beet offiziell zu übergeben. Ab sofort kann jeder, der zur Beet-Gruppe gehört und sich mit um den Anbau kümmert, auch beim Ernten dabei sein. „Das Hochbeet gibt es jetzt seit knapp einem Jahr und die Leute sind begeistert von der Möglichkeit des gemeinsamen Gärtnerns vor der eigenen Haustür““, erinnert sich Vicky Gumprecht an die Anfänge. Der Trend im eigenen Stadtteil zu gärtnern setzt sich in Hamburg immer mehr durch. Und ob nun das kleine Hochbeet mit Kresse und Lavendel oder der bepflanzte Poller, der eigentlich nur zur Verkehrsberuhigung in Nebenstraßen dienen soll: „Den Bewohnern der Quartiere geben diese kleinen Garten-Oasen viel Entfaltungsmöglichkeiten und den Kindern die Gelegenheit, mit Pflanzen zu experimentieren.“ Celine Müller-Berg betreut die Gärtnergruppe an Eydkuhnenweg, die sich immer mittwochs (15 bis 17 Uhr) trifft, und erklärt auch alles rund um Pflanzen und deren Pflege. Alle Nachbarn aus dem Quartier, die Lust haben mitzumachen, sind jederzeit eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Frische selbst geerntete Kräuter und Gemüse gibt es noch gratis dazu. Wer also auch außerhalb des Balkons an der frischen Luft in der Erde arbeiten möchte, hat hier eine tolle Gelegenheit dazu: „Spaß macht es natürlich auch“.
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