Ideen für die Große Heide

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Vorstellung der Workshop-Ergebnisse in der Grundschule Neurahlstedt Foto: rg
Es hängen Pläne und Karten an der Wand, interessiert sehen sich die Besucher der Veranstaltung in der Grundschule Neurahlstedt alles an. Es sind deutlich weniger Rahlstedter und Stapelfelder gekommen, als zum Auftakt vor sechs Monaten. In zwei Workshops haben Bürger inzwischen Ideen für die Große Heide entwickelt – das künftige Naherholungsgebiet direkt neben den Flächen für das interkommunale Gewerbegebiet Minervapark und Viktoriapark.

Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff dankt für die freiwillige Mitarbeit. Er hoffe, dass möglichst viele Ideen auch umgesetzt und noch bestehende Nutzungskonflikte gelöst werden könnten: „Am Ende bekommen wir etwas Gutes für die Bevölkerung in Rahlstedt und Stapelfeld.“ Dies sei noch nicht der Schlusspunkt, ergänzt Jürgen Westphal, Bürgermeister der Nachbargemeinde: „Aber das grobe Konzept steht.“

40 Bürger mit ganz unterschiedlichen Interessen hatten sich Gedanken gemacht, wie man die Landschaft der Großen Heide erhalten, gleichzeitig aber den Aspekt der Naherholung voranbringen kann. Herausgekommen ist eine Fülle von Vorschlägen. Pufferzonen an den Gewässern, ein Schutzwald an der Autobahn 1, Kleingärten, ein neuer Weg südlich der Stellau, eine neue Nord-Süd-Verbindung und eine Verlegung des Modellflugplatzes sind darunter. Aber auch Tunnel für Menschen und Wild in Richtung Naturschutzgebiet Höltigbaum sowie in der Nähe der Siedlung in Großlohe ein Grillplatz, ein Abenteuerspielplatz, ein Trimm-Dich-Pfad, eine Hundewiese oder ein interkultureller Garten. Im nächsten Schritt sollen nun sämtliche Vorschläge zusammengeführt werden, mit dem daraus entwickelten Konzept muss sich dann die Bezirkspolitik befassen.

In der Diskussion wurde erneut kritisiert, dass man plane, ohne die Flächen auch gekauft zu haben. Und zumindest eine Teilfläche für den Bereich Stapelfeld werde auf keinen Fall veräußert, erfuhren die Teilnehmer. Damit werde die Planung für die Große Heide aber nicht platzen, so die Verantwortlichen. Mit der neuen schleswig-holsteinischen Landesregierung bestehe
Konsens. (rg)
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