Info-Abend zum Hamburger Wohnungsleerstand

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Olaf Duge vom Bündnis 90 Die Grünen hat in Eilbek in Sachen leer stehende Häuser recherchiert und skurrile Objekte entdeckt. Für das Haus Schellingstraße 50 gibt es noch keine Lösung, Nummer 52 wurde wieder im aktuellen Zustand vermietet Foto: kg

Baupolitiker Duge (Grüne) lädt zur Diskussion

Hamburg. Olaf Duge, baupolitischer Sprecher der Grünen Grünen-Bürgerschaftsfraktion, lädt zu einer Informationveranstaltung zum Thema Wohnungsleerstand ein.
Mit einer kleinen Anfrage an den Senat hat Duge erfahren, dass in Hamburg über 2.300 ungenutzte Wohnungen gemeldet sind. In Wandsbek sind es 70 Wohnungen, die nicht vermietet sind, mehrere davon in der Schellingstraße 50, einem Haus, das sichtbar verfällt. Die Dunkelziffer der leer stehenden Wohnräume in Hamburg schätzt Duge noch erheblich höher. „Nach dem neuen Wohnraumschutzgesetz, das seit Juli 2013 in Kraft ist, muss der Hausbesitzer handeln “, erklärt Olaf Duge. Leerstand, der länger als drei Monate dauert, muss beim Bezirk gemeldet werden. Der kann eine Zwangs- oder Zwischenvermietung anordnen, das Schaffen von Ersatzwohnraum oder eine einmalige Ausgleichszahlung verlangen. Wird dem nicht Folge geleistet, kann ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro verhängt werden. Die Antwort des Senats auf Duges kleine Anfrage hat ergeben, dass in keinem der gemeldeten Fälle bisher eine Lösung gefunden beziehungsweise Sanktionen verhängt wurden. „Ausgleichszahlungen oder gar Bußgelder hat noch kein Bezirk verlangt“, sagt Duge. Beim Info-Abend am Mittwoch wird Duge darüber sprechen. (kg)

Mittwoch 2. April, 18.30 Uhr, Café Brooks, Hasselbrookstraße 37
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