Jump-House-Halle in Wandsbek geplant

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Blick in eine Jump-House-Halle. So könnte sie auch in Wandsbek aussehen Foto: JumpHouse

Unternehmer stellen Hüpf-Tempel vor. Regionalausschuss befürwortet das Projekt

Von Siegmund Menzel
Wandsbek
Das Trampolinspringen ist auf dem Vormarsch, hat sich zu einer Trendsportart entwickelt. Auch in den Gärten Hamburgs sind diese Sportgeräte nicht zu übersehen. Zwei Unternehmer aus der Hansestadt richten gleich ganze Trampolinparks ein. Die Jump House Holding GmbH mit Hauptsitz in Hamburg hatte im Dezember 2014 die erste Halle dieser Art in Stellingen eingeweiht. Es folgten Neueröffnungen in Berlin, Flensburg, Köln und Leipzig. Nun soll ein weiteres Jump-House in Wandsbek entstehen. Das Unternehmen sucht eine Halle beziehungsweise einen Standort für einen Neubau, ist eigenen Angaben zufolge „bisher nicht fündig geworden“.

Passende Halle mit Parkplätzen gesucht


Managing Partner Till Walz und Christoph Ahmadi stellten das geplante Projekt während der jüngsten Sitzung des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek vor. Trampolinspringen verbrenne viele Kalorien, stärke die Muskeln, fördere Koordination und Balance, sei zudem gut für Gelenke, Muskeln und für das Herz-Kreislauf-System, sagte Walz. Und nicht zuletzt mache diese Freizeitbeschäftigung sehr viel Spaß. Diese Art von Fitness produziere Glückshormone, in den Hallen mit ihren von 65 bis zu über 100 Trampolinen verschiedener Größe sehe man nur „strahlende Gesichter“. Das Vergnügen reiche vom einfachen Hüpfen über Turnen und Akrobatik bis hin zum Völker- und Basketball. Familien feiern Kindergeburtstage, Schulklassen gestalten ihre Wandertage. Das Unternehmen lege besonderen Wert auf Qualität und Sicherheit, betonte der Geschäftsmann. Christoph Ahmadi informierte über Anforderungen an die Hallen: Sie müssten 3500 bis 5000 Quadratmeter groß und mindestens sechs Meter hoch sein. Dazu benötige man etwa 60 Parkplätze.

Neubau wäre denkbar


Das Jump-House sollte zudem mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein. Man könne sich auch vorstellen, eine neue Halle zu bauen, brauche dann jedoch ein Grundstück. Mit der Investition in Wandsbek würden etwa 100 Arbeitsplätze entstehen, kündigte Ahmadi an. Wandsbek sei mit dem großen Einzugsgebiet und den vielen jungen Familien gut geeignet für eine zweite Halle in Hamburg. Sie könnte eine touristische Attraktion werden. Die Ausschussmitglieder stellten Fragen zu Preisen und Öffnungszeiten, wollten auch zur Kooperation mit Schulen mehr wissen. Der Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek der Bezirksversammlung befürwortet ein Jump-House in Wandsbek und bittet die Verwaltung, mögliche Flächen für dieses Vorhaben zu benennen.

Weitere Infos: Jump House Trampolinpark
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