Kampf für neue Brücke

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Karl-Heinz Böttger, Horst Schwarz und Peter Slama (v.l.) sind sich im gemeinsamen Kampf für eine neue Brücke über die Wandse einigFoto:güb

Vereine sammeln für Bau. Bezirk warnt: Abriss 2026

Hamburg. Einigkeit macht stark. Dieses Motto haben sich Peter Slama, Vorsitzender des Rahlstedt-Bündnisses, Horst Schwarz, Vorsitzender des Bürgervereins Rahlstedt und Karl-Heinz Böttger, Senior-Chef des Rahlstedter Baustoffhandels Karl Böttger GmbH, auf ihre Fahne geschrieben. Sie brauchen diese Einigkeit, um ihr Vorhaben, eine neue Brücke über die Wandse zu errichten, verwirklichen wollen. Der Neubau soll die Besucher zum Haupteingang der Rahlstedter Ortsdienststelle führen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das schaffen“, sagt Karl-Heinz Böttger.
Das Bezirksamt Wandsbek will keine neue Brücke. Die Kosten für den Brückenneubau und für den Erhalt der Brücke wären zu hoch.Die Dauer des Mietvertrages mit dem Eigentümer der Ortsamtsimmobilie, die alstria office REIT-AG, sei nur begrenzt. Wenn der Mietvertrag 2026, ausläuft, müsste man möglicherweise die Brücke wieder abreißen, so die Argumente der Verwaltung.
„Wenn die Verwaltung sagt, die Brücke wird 160.000 Euro kosten, so sind wir da anderer Meinung. Für 60.000 Euro ist das zu machen. Ich bin dabei, Angebote einzuholen und spreche mit Firmen, die den Bau durchführen können. In baulichen Sachen kenne ich mich aus“, betont Karl-Heinz Böttger.
„Es kann doch nicht angehen, dass Besucher nicht mehr durch den Haupteingang in das Kundenzentrum kommen. Heute nutzen die Rahlstedter den Nebeneingang von der Rahlstedter Straße her. Die Brücke ist unabdingbar für den Kundenverkehr. Wir haben mehrere Altenheime in der Nachbarschaft. Ein Umweg von bis zu 500 Metern ist nicht zumutbar“, unterstreicht Peter Slama. „Wir haben erfahren, dass der Vermieter der Immobilie keine Einwände gegen eine Brücke hat. Von dort kam deutlich das Signal, dass ein Brückenbau willkommen wäre“, fügt Horst Schwarz hinzu.
Die „Drei von der Brücke“ sind fleißig dabei, die Weichen für einen Brückenneubau zu stellen und eine Spendensammlung anzustoßen. „Wenn wir alles parat haben, werden wir im Bezirksamt vorstellig. Wir sind sicher, dass unsere Argumente für eine neue Brücke überzeugen“, sind sich Karl-Heinz Böttger, Peter Slama und Horst Schwarz einig. Sie wollen auch die Politik auf ihre Seite ziehen. Der Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordnete der CDU, Karl-Heinz Warnholz, hat schon signalisiert, dass mit seiner Unterstützung fest zu rechnen ist. (güb)
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