Kampf um Berner Grundschule in der Lienaustraße

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Hält das Thema am Kochen: Hans-Otto Schurwanz, Vorsitzender des Bürgervereins Farmsen-Berne Foto: tel

Hans-Otto Schurwanz: „Schulschließung ist nicht zu vermitteln“

Farmsen-Berne Hans-Otto Schurwanz, erster Vorsitzender des Bürgervereins Farmsen-Berne, hat jetzt noch einmal Stellung zu der geplanten Schließung des Grundschulstandortes an der Berner Lienaustraße bezogen. Laut Schurwanz sei die Entscheidung der Schulbehörde „den Bürgern kaum zu vermitteln“, da wegen der großen Zahl jugendlicher Flüchtlinge zukünftig Schulraum dringend benötigt werde, und die umliegenden Grundschulen schon jetzt Engpässe beklagten. Elterninitiative und Bürgerverein haben, so Schurwanz, dem Vorsitzenden der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Andreas Dressel, Vorschläge unterbreitet, die zu einer finanziellen Entlastung der Stadt führen würden: „Sehr bedeutsam fand ich den Gedanken, einen Teil des Schulgeländes an die Genossenschaft (Gartenstadt Hamburg eG, d. Red.) zu veräußern, um dort kleinere Wohneinheiten für Flüchtlinge zu errichten und daraus ein beispielhaftes Integrationsmodell zu entwickeln.“ Jedoch seien alle Vorschläge von der Schulbehörde in den Wind geschlagen worden.
„Man will das unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude an die Finanzbehörde abgeben, die es dann aus einem anderen Haushaltstopf saniert und gewinnbringend einer anderen Nutzung zuführt“, vermutet Schurwanz. Der Vereinsvorsitzende sieht Gesprächsbedarf und kündigt für Mittwoch, 3. Februar, 19 Uhr, in der Turnhalle an der Lienaustraße eine Podiumsdiskussion zu dem Thema an. Auch Verantwortliche des Senats sollen eingeladen werden. (tel)
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