Killer Clown geht im Hamburger Stadtpark auf die Jagd

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Foto: Bildschirmbild

Ist es ein schlechter Scherz, alles nur gespielt oder sogar strafbar? Ein Hamburger YouTuber legt sich als Horror-Clown im Stadtpark auf die Lauer

Hamburg Der Trend "Killer Clown" ist in Hamburg angekommen. In einem Video zeigt der Youtuber Mister Peinlich, wie er Spaziergänger im Stadtpark erschrickt und verfolgt. Eine gruselige Angelegenheit und nichts für Menschen mit schwachen Nerven.

Das Wochenblatt hat den Killer-Clown interviewt: Das sagt YouTube-Blogger Martin Dehn.



In einem Horror-Clown-Kostüm – nachempfunden aus dem Grusel-Klassiker "Es" von Stephen King – wartet der Killer-Clown im Dunkeln unter einer Laterne auf unschuldige Passanten. Diese trauen anfangs kaum ihren Augen und nähern sich nur zögernd den still abwartenden Grusel-Clown. Mit einmal stürmt er aber auf die Passanten zu, hebt einen Klappstuhl über seine Arme, so als wollte er auf die Menschen einschlagen. Die Reaktionen im Netz auf dieses Video halten sich noch in Grenzen. Viele Freunde des Youtubers finden es lustig und beglückwünschen ihn zu dem Stück.

Die Hamburger Polizei sagt zu dem Fall: "Grundsätzlich ist das Auftreten in so einem Kostüm nicht verboten oder strafbar. Wer sich aber belästigt oder bedroht fühlt, kann jederzeit Anzeige erstatten", so eine Sprecherin der Polizei.

In seinem letzten Stück scheint Mister Peinlich die Grenzen des Humors aber weit überschritten zu haben. Spaziergänger entdecken einen scheinbar regungslosen jungen Mann auf dem Boden. Mister Peinlich als Killer-Clown verkleidet tritt aus dem Gebüsch und schlägt dem Opfer offenbar ein Klappstuhl krachend auf den Kopf. Dass die Szene nur gestellt ist und er nur die Kapuze trifft, scheinen die beiden Passanten nicht zu sehen. Sie ergreifen wie alle anderen Grusel-Opfer auch die Flucht.

Das Wochenblatt berichtet ausführlich über den Killer Clown aus Hamburg in einer seiner nächsten Ausgaben. (mdt)
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2 Kommentare
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Anne Weißnich aus Barmbek | 20.10.2016 | 18:24  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 25.10.2016 | 10:09  
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