Kinder tragen das Licht in die Kirche

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Pastorin Friedburg Gerlach vor dem „Osterfenster“ ihrer Kirche. Das Bild zeigt Jesus nach der Auferstehung. Foto: nk

Das Osterfest in der Versöhnungskirche

Wer sich allerdings vom Konsum leiten lässt, verfehlt Sinn und Zweck des Festes. Ostern ist nicht das Fest der Gaben, sondern das Fest des Empfangens. Friedburg Gerlach: „Ich freue mich, wenn die Kinder nach dem Gottesdienst im Pfarrgarten die Osternester suchen, wir gemeinsam am Osterfeuer stehen.“ Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen haben bereits 60 Osternester gebastelt. Wer Osterbräuche mit Osterinhalten füllt, der ist weniger konsumanfällig, so die Pastorin. Und es gibt viele Bräuche, die im Christentum durchaus von Bedeutung sind. Da gibt es beispielsweise das Osterfeuer, das Osterei oder auch der Hase. Diese Symbole finden sich auch am Ostersonntag im Familien-Gottesdienst und im anschließenden Osterfeuer und der Osternestersuche wieder. Um 10 Uhr beginnt der Gottesdienst. Dann wird der Altar neu geschmückt. Die Kinder ziehen ein, tragen das Licht erneut in die Kirche. Von der Osterkerze wird schließlich die Altarkerze angezündet. Feierlich. Nach dem Gottesdienst wird beim Pfarrhaus das Osterfeuer entzündet und Kinder suchen die Osternester. (nk)
i Christliche Osterbräuche: Was bedeutet eigentlich . . .
Osterhase – Der Hase ist, obwohl er schläft, wach mit offenen Augen. Das symbolisiert das Sterben und neues Leben im Christentum.
Osterei – Aus dem Ei schlüpft ein Küken – neues Leben entsteht.
Osterbrot – Es symbolisiert das Ende des Fastenbrechens, der Fastenzeit.
Osterfeuer– Altes verbrennen und Platz für Neues schaffen. Symbolisch: Der Tod verbrennt. Im Feuer liegt auch Kraft.
Osterlamm – Ist eine jüdische Tradition. Für das Passah-Fest, das höchste jüdische Fest, wird ein Lamm geschlachtet und zubereitet. Jesus war Jude. Auch er hat am Abend vor seinem Tod das Fest gefeiert und das Lamm verspeist.
Für Christen symbolisiert das Lamm, dass Jesus bereit war, zu sterben und das Böse, das Menschen ihm angetan haben, bewusst aus der Welt zu tragen.


Christliche Osterbräuche: Was bedeutet eigentlich . . .
Osterhase – Der Hase ist, obwohl er schläft, wach mit offenen Augen. Das symbolisiert das Sterben und neues Leben im Christentum.
Osterei – Aus dem Ei schlüpft ein Küken – neues Leben entsteht.
Osterbrot – Es symbolisiert das Ende des Fastenbrechens, der Fastenzeit.
Osterfeuer– Altes verbrennen und Platz für Neues schaffen. Symbolisch: Der Tod verbrennt. Im Feuer liegt auch Kraft.
Osterlamm – Ist eine jüdische Tradition. Für das Passah-Fest, das höchste jüdische Fest, wird ein Lamm geschlachtet und zubereitet. Jesus war Jude. Auch er hat am Abend vor seinem Tod das Fest gefeiert und das Lamm verspeist.
Für Christen symbolisiert das Lamm, dass Jesus bereit war, zu sterben und das Böse, das Menschen ihm angetan haben, bewusst aus der Welt zu tragen.
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