Kirchenretter seit zehn Jahren

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Ingrid Goewe, Kurt Gieschen, Gudrun Viertel und Dierk Lehmann leiten die traditionelle Montagsrunde Foto: Grell

Förderverein Dankeskirche sicherte Existenz des Gotteshauses

Rahlstedt. Seit zehn Jahren gibt es den Förderverein Dankeskirche in Ost-Rahlstedt und nur deshalb konnte diese Kirche bis heute weiter existieren. „Als damals die Gelder fehlten, hat sich sofort der Förderverein als gemeinnützige Institution gegründet“, sagt der Vorsitzende Kurt Gieschen, der sich an jedem Montag zusammen mit den anderen 25 Vorstandsmitgliedern trifft. Zu besprechen gibt es auch heute noch viel in der Montagsrunde, obwohl sich die finanzielle Lage der Kirche etwas entspannt hat. „Uns ist es wichtig“, so Vereinsmitglied Dierk Lehmann, „das Leben der Gemeinde aktiv zu gestalten“. Auch dafür brauche man Gelder. 20.000 Euro waren es in den ersten Jahren, die für die fehlenden Betriebskosten aufgebracht werden mussten. Die 200 Mitglieder des Fördervereins tragen jetzt zwar nicht mehr die laufenden Kosten der Kirchengemeinde allein, haben aber immer noch jede Menge Pläne, die unterstützt werden sollen. Malerarbeiten, eine neue Küche, Bilderleisten für Ausstellungen., „Ohne den Förderverein und das ehrenamtliche Engagement ginge hier gar nichts“, so Lehmann. Dabei ist dem Verein nicht die Anerkennung der vielen geleisteten freiwilligen Stunden in der Gemeinde wichtig, sondern das Bestehen der Kirche, die für viele Menschen im Umfeld eine wichtige Anlaufstelle ist. Finanziell saniert hat sich die Gemeinde besonders durch erhebliche Einsparungen. Es gibt keinen Küster mehr und nur noch zwei Pastoren, mit einer ganzen und einer dreiviertel Stelle besetzt. Leicht war die Zusammenarbeit zwischen Förderverein und Kirchenvorstand in den Anfängen nicht, berichten die Mitglieder, aber mit der Zeit habe man sich gut arrangiert. Die Vereinsverantwortlichen besprechen die geplanten Projekte immer zuerst mit den Pastoren. Als nächstes steht eine kleine Baumaßnahme an, bei der ein Vordach über der Eingangstür entstehen soll. Zwei große Ziele hatte sich der Förderverein vor zehn Jahren gesetzt: Den Erhalt der Dankeskirche und die aktive Gestaltung des Gemeindelebens. „Das erste ist geschafft“, sagt Dierk Lehmann lachend, „am zweiten bleiben wir dran“. (kg)


Jubiläumsfeier Sonntag, 12. Januar, 11 Uhr Gottesdienst mit Pastorin Wiebke Meers; Montag, 13. Januar, 19.30 Uhr Diskussionsrunde Fördervereine und ihre Bedeutung für Kirchengemeinden; Mittwoch, 15. Januar, 19 Uhr, Ein Sprachdrama „Das Geld“; Sonntag 19. Januar, 18 Uhr, Orgelkonzert mit Andreas Fabienke, Eintritt frei; alle Veranstaltungen Kielkoppelstraße 51
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