Kosten für Campus Steilshoop steigen „deutlich“

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Traurige Reste: im Februar beginnen die Abrissarbeiten am ehemaligen Bildungszentrum Steilshoop Foto: tel

Kupfer, Quecksilber, Asbest: Anwohner wegen Abriss besorgt

Steilshoop Der Bau des Campus Steilshoop mit Grund- und Stadtteilschule sowie dem Quartierszentrum am Gropiusring liegt weiterhin im Zeitplan. Das berichtete der Regionalleiter von Schulbau Hamburg, Thomas Sies, auf der Koordinierungskonferenz („KoKo“) Steilshoop kurz vor Weihnachten. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Planungsunternehmens Wartig Nord GmbH, Uwe Latarius, berichtete Sies über den Fortgang der Abrissarbeiten am alten Bildungszentrum. Sies stellte dabei auf Nachfrage klar, dass das Projekt „Campus Steilshoop“ „deutlich über 40 Millionen Euro kosten wird“. Über die Höhe der Investition hatte es immer wieder unterschiedliche Angaben gegeben. Sies: „Bei der genannten Summe von rund 35 Millionen Euro waren einige Kosten nicht berücksichtigt, darunter die Außenanlagen.“ Latarius berichtete vor allem über die Arbeiten rund um das Thema Schadstoffsanierung (Asbest, Mineralwolle) und erklärte, dass es in der Raumluft der Gebäude keine Belastung gegeben habe. Vor und während der Sanierungsarbeiten habe es ständige Schadstoffmessungen gegeben, „auch unangekündigte durch das Amt für Arbeitsschutz.“ Klar ist: „Wenn die Bagger im Februar anrollen, sind alle Schadstoffe beseitigt.“ Bei Bodenproben auf dem ehemaligen Kleingartengelände seien laut Sies Quecksilber und Kupfer festgestellt worden. Ein großer Teil der oberen Erdschichten werden nach seinen Informationen im Zuge von Abriss und Neubau ausgetauscht.
Derzeit werden die Versorgungsleitungen über einen neuen Umleitepunkt angeschlossen, um anschließend mit dem Abriss der Schulgebäude beginnen zu können. Sies: „Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2019 vorgesehen. Wir haben dann aber noch drei Monate Puffer, denn der Schuleinzug ist für Sommer 2019 vorgesehen.“ Sein Fazit: „Wir liegen im Plan und haben noch Luft.“ (tel)
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