„Kreuz mal quer denken“

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Pastorin Martina Ulm vor einem von Kita-Kindern gefertigten Lebensbaum Foto: rdm

Neue Pastorin in Meiendorf-Oldenfelde wird sich auf Seelsorge und Stadtteilarbeit konzentrieren

Von Reinhard Meyer
Meiendorf/Oldenfelde
„Ich freue mich sehr darüber!“ – so die Resonanz der gerade ordinierten Pastorin Martina Ulm (45), als sie vom Landeskirchenamt von ihrer Bestellung in der Kirchengemeinde Meiendorf-Oldenfelde erfuhr. Eine junge Pastorin in der Gemeinde – nach dem Ausscheiden der Pastoren Sabine Fohl und Nils Christiansen bedeutet ihr Amtsantritt eine Verjüngung der Pastorengruppe in der Gemeinde. Zu ihrer Biografie: Sie kommt aus Franken, hat nach ihrer Ausbildung zur Logopädin in Marburg in Hamburg mehrere Jahre mit Familien und Kindern gearbeitet. Nach einem Aufenthalt in Indien, wo sie in Berührung mit asiatischen Religionen kam, begann sie in Hamburg ihr Theologiestudium mit dem Berufsziel Pastorin. Ihr Vikariat leistete sie bewusst in Rostock – sie wollte „die religiöse Landschaft in Mecklenburg und die unterschiedlichen religiösen Traditionen“ kennenlernen. Neben zeremoniellen Pflichten gilt ihre starke Aufmerksamkeit der Seelsorge und der Stadtteilarbeit in Meiendorf und Oldenfelde. Ihre besondere Aufgabe in der Gemeinde ist die Arbeit mit Familien und Kindern. Bei Besuchen in Kindergärten findet sie unbefangene Kinderfragen wie „ Wo ist Gott?“und „Ist Jesus wirklich wieder lebendig geworden?“ wunderbar erfrischend und herausfordernd zugleich. Bischöfin Fehrs hat bei ihrer Ordination in Martina Ulm die „Berufung“ gesehen, „das Kreuz manchmal quer zu denken“. Sie deutete damit ihre Überzeugung an, dass von Martina Ulm kritische Impulse zur Belebung von Kirche und Gemeinde ausgehen werden.
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