Küche für Offiziere schließt

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Was wird aus dem Offiziersheim der HSU in der Rodigallee/Ecke Holstenhofweg? Es fehlt das Personal, um es weiter betreiben zu können Foto: zz

Offiziersheim Rodigallee hat Personalmangel

Jenfeld. Die Offizierheimgesellschaft der Universität der Bundeswehr Hamburg e.V. schließt das Offiziersheim in der Rodigallee/Ecke Holstenhofweg. Nach der Sommerpause wurde der Betrieb in der letzten Woche nicht mehr aufgenommen. Grund für die Schließung ist der Personalmangel. Denn bisher hat die Bundeswehr für ihr Offiziersheim Soldaten als Ordonanzen zur Verfügung gestellt, die hier als Köche und im Service eingesetzt waren. Doch diese Soldatinnen und Soldaten, deren Zahl von 34 auf neun geschrumpft ist, werden dringend von der Universität der Bundeswehr - Helmut-Schmidt-Universität (HSU) an anderen Stellen benötigt und stehen daher für die Arbeit im Offiziersheim nicht mehr zur Verfügung. Fremdpersonal kann der Trägerverein, dem 1.800 Mitglieder angehören, aus wirtschaftlichen Gründen nicht einstellen. In dem repräsentativen Gebäude veranstaltet die Bundeswehr zahlreiche Tagungen und Beförderungsappelle. Auch von Parteien und Vereinen werden die Räumlichkeiten genutzt. Sie dienen aber auch den Offizieren, die an der HSU studieren, als wichtiger Treffpunkt außerhalb der Kaserne. Inzwischen haben sich zahlreiche Politiker, wie zum Beispiel der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Klimke und der FDP-Bundestagsabgeordnete Burkhardt-Müller-Sönksen für den Erhalt der Einrichtung eingesetzt und sich an Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziére gewendet. Wie es künftig weitergehen soll, steht noch nicht fest. Alle bis Ende Oktober gebuchten Veranstaltungen sollen durchgeführt werden. Ein neuer Pächter soll gefunden werden, der auch die Mensa der HSU übernehmen würde. Denn dort läuft der bestehende Pachtvertrag zum Ende des Jahres aus. Und es wird geprüft, ob eventuell der Schankbetrieb weiterlaufen kann. (zz)
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