Lässige Asphaltgleiter: Mini Pro und Ninebot one

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Michael Zimmermann gibt Nadine L. erste Hilfestellung beim Fahren mit dem Ninebot one Foto: rdm

Einräder lassen sich laut Jumicar ideal in der Freizeit einsetzen

Von Reinhard Meyer
Rahlstedt
„Jeder kann sehr schnell lernen, mit diesem Funfahrzeug zu fahren“, sagt Derya N., 40, nach der ersten erfolgreichen Probefahrt mit dem Mini Pro. Michael Zimmermann, Jumicar-Geschäftsführer, hatte sie dazu eingeladen. Und: „Ich kann mir beispielsweise vorstellen, damit – anstelle des Fahrrades – meinen Sohn zur Schule zu begleiten oder im Urlaub auf einem Strandweg entlang zu rollen.“ Anders Nadine L., 20, nach dem ersten Fahrversuch mit dem Ninebot one auf dem Verkehrsübungsplatz Jumicar in Rahlstedt. „Das Fahren mit dem Ninebot setzt körperliche Fitness und – Selbstvertrauen voraus. Das kann man lernen. Wenn man aber auf diesem Einrad lässig dahin gleiten kann, ist es ein tolles Freizeitvergnügen“. Beide Fun-Fahrzeuge werden mit einem Akku angetrieben – eine Ladung reicht je nach Fahrweise bis zu 30 Kilometer. Der Akku ist wichtig für die Stabilität. Die Geschwindigkeit – bis 18 oder 25 Stundenkilometer – wird durch leichtes Vorbeugen des Körpers gesteuert. Zur Lenkung des Mini Pro: Die bügelartigen Vorrichtungen auf dem Führungsstab in der Mitte – einstellbar auf Kniehöhe – sind so etwas wie ein Lenkrad. Durch Kniedruck wird die Richtung geändert. Auf dem Ninebot wird die Richtung durchseitliche Körperneigung geändert. Beide Fahrzeuge sind extrem diebstahlgesichert Sie werden durch einen Code über das Handy blockiert. Bei einem Diebstahlversuch beginnt das Gerät zu vibrieren, Lichtblitze zucken aus kleinen Lämpchen und es ertönen Piepgeräusche. Ein Dieb kommt damit nicht weit. Nach den jetzigen gesetzlichen Voraussetzungen können diese Fun-Fahrzeuge nur auf Privatgelände, in Parkanlagen und auf Strandwegen gefahren werden. Die Bundesregierung bereitet ein Gesetz zur Umsetzung europäischer Regelungen vor: Dann können sie auf allen Straßen außer Autobahn, Bundesstraßen oder Kreisstraßen genutzt werden. Man muss diese Fahrgeräte über private Haftpflicht versichern. „Mit den Mini-Cars und Formel 1 Wagen haben wir sinnvolle Freizeitangebote für Kinder. Mit dem Mini Pro und Ninebot one laden wir Jugendliche und Erwachsene zu Freizeitaktivitäten ein“, so Michael Zimmermann.
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