Lennard hebt Wortschätze

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Lennard ist Dauergast in der BibliothekFoto: Grell

Gymnasiast aus Farmsen erfolgreich in Sprachenturnieren

Farmsen. Lennard Kamischke liebt, was viele andere Schüler absolut nicht ausstehen können: Latein-Vokabeln lernen, Altgriechisch studieren und unbekannte Sprachen erforschen, die weltweit nur 300 Menschen sprechen, das ist die Leidenschaft eines 17-Jährigen, der so zu Hamburgs Fremdsprachenprofi Nummer eins wurde. Sympathisch, mit Turnschuhen und bedrucktem T-Shirt, wirkt Lennard Kamischke auf den ersten Blick wie jeder andere Schüler auch, dass er ein wahres Talent ist und das nicht nur in Sprachen, das zeigt sich beim genaueren Hinsehen. Mit einem Notendurchschnitt von 1,2 ist der Gymnasiast praktisch in Allem gut. „Vielleicht nicht ganz so sportlich“, schränkt er sich sofort selber ein, immerhin laufe er nur drei Mal in der Woche.
Mit seinem Lieblingsfach Latein und guten Englisch-Kenntnissen war Lennard einer der Favoriten für den Hamburger Sprachenwettbewerb, bei dem er den ersten Platz belegte Das half ihm in die Auswahl für den Bundeswettbewerb zu gelangen. „Das war schon ein ganzes Stück schwieriger“, erzählt der Elftklässler, der den dritten Preis in der Gesamtwertung des Sprachenturniers im Bundeswettbewerb Fremdsprachen erzielen konnte.
Er will Uni-Professor werden und alte Sprachen erforschen. Von dem 100-Euro-Preisgeld will Lennard Musik kaufen, denn nebenbei spielt er noch Trompete in einer Bigband, die bereits durch Südamerika getourt ist. „Meine Mitschüler unterstützen mich, das ist mir besonders wichtig“, sagt der Fremdsprachenfan, der sich nach dem Interview beeilen muss, denn zum Lateinunterricht kommt er nicht gern zu spät. (kg)
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