Mariä hat ein neues Dach

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An der Kirche Mariä Himmelfahrt und am Glockenturm nagt der Zahn der Zeit. Die umfangreichen Renovierungsarbeiten sind teilweise bereits abgeschlossen

Kirchensanierung geht weiter. Gemeinde braucht Spenden

Von Jürgen Hartmann
Oldenfelde. An der 1960 erbauten katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt an der Oldenfelder Straße nagt der Zahn der Zeit, so dass umfangreiche Renovierungsarbeiten sowohl innen als auch außen erforderlich waren beziehungsweise noch durchgeführt werden müssen. 172.000 Euro sind für die Arbeiten veranschlagt. „Vom Erzbistum Hamburg bekommen wir einen Zuschuss von 84.000 Euro. Den Löwenanteil aber müssen wir aus Eigenmitteln aufbringen“, sagt Kirchenvorstandsmitglied und Autor der WochenBlatt-Rubrik „Gott & die Welt“ Klaus Marheinecke.
Besserer Blitzschutz
So musste der Blitzschutz am Glockenturm verbessert werden, nachdem vor einigen Wochen dort ein Blitz eingeschlagen und die gesamte elektrische Steuerung der Glocken, der Orgel und der Liedanzeige lahm gelegt hatte. „Allein das hat uns gezeigt, dass wir mit diesen Arbeiten nicht länger warten dürfen“, sagt der Vorsitzende des Bauausschusses des Kirchenvorstands, Marco Nierendorf.
Dass die Kirche unter Denkmalschutz steht und daher zahlreiche gesetzliche Auflagen erfüllt werden müssen, macht die Sache nicht gerade einfacher. Einige Wochen war jetzt die Kirche vollständig für die umfangreiche Dachrenovierung eingerüstet. Das Dach wurde gedämmt, die Wasserschäden an der Dachhaut beseitigt. Nierendorf: „Wie bei fast allen Renovierungen fielen uns zahlreich Schäden erst bei den Arbeiten auf oder es zeigte sich, dass die notwendigen Reparaturen wesentlich größer und umfangreicher gestaltet werden mussten als ursprünglich geplant.
Neue Beleuchtung
Im Außenbereich fehlt jetzt noch der Neuanstrich des Kirchengebäudes. Auch innerhalb muss noch viel getan werden. So muss die technisch völlig veraltete Sprachübertragung dringend verbessert werden und auch die Lichtgestaltung wird seit vielen Jahren von den 8000 Gemeindemitgliedern moniert. Daher muss auch hier nachgebessert werden. „Wir planen die Umgestaltung der vorhandenen Leuchtkörper auf LED-Technik“, sagt Klaus Marheinecke.
Ausgetauscht wurde inzwischen die alte Ölheizung in der Kirche gegen eine moderne effizient arbeitende Gasheizung. Auch die kleine Außenmauer zur Oldenfelder Straße zeigt deutliche Schäden. Die Arbeiten werden auch hier schwierig sein, da die Wurzeln der großen starken Bäume, die direkt an der mauer zu dem Kirchengelände stehen, nicht beschädigt werden dürfen.
Spenden erwünscht
Um den gemeindlichen Anteil an den Kosten zu finanzieren, hat der Kirchenvorstand das Projekt „Rund um unsere Kirche“ initiiert und bislang 37.000 Euro Spenden eingeworben. Zusammen mit dem Zuschuss des Erzbistums und den Mitteln aus den Rücklagen der Gemeinde sind 137.000 Euro der benötigten Summe finanziert. 35.000 Euro sind noch offen. „Wir hoffen, dass wir diesen Betrag durch einen erneuten Spendenaufruf zusammen bekommen“, sagt Klaus Marheinecke.
u Infos unter www.mahira.de Das Spendenkonto lautet: DKM Münster, Konto-Nr. 23 002 506, BLZ 400 602 65
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