Mehr „Bus“ für Steilshoop

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Bernd Dieter Schlange von der Arbeitsgruppe Verkehr mit Dr. Martin Kersting, Cafe „Jetzt“ sowie Koordinierungskonferenz Steilshoop. Im Hintergrund biegt die Linie 277 ab. Sie fährt ab hier nicht weiter durch Steilshoop. Foto: Sobersko

Arbeitsgruppe „Verkehr“ bezieht Stellung

Steilshoop. Obwohl die Steilshooper zufrieden scheinen mit der Busanbindung des Stadtteils gibt es noch Kritikpunkte an der Linienführung. Deutlich gemacht von der Arbeitsgruppe Verkehr, zu der auch Bernd Dieter Schlange gehört. Hinter dieser Arbeitsgruppe stehen Stadtteilgremien wie Stadtteilbeirat und Koordinierungskonferenz. Allen ist es ein Anliegen, die Busverbindung für den Stadtteil zu optimieren. „Anlass, diese Gruppe zu gründen, war eigentlich die sehr gute Anbindung Steilshoops“, so Verkehrsexperte Schlange. „Doch dann wurden Seitens der Stadt Pläne gemacht, daran etwas zu ändern. Das rief uns auf den Plan“, so der Steilshooper. Wenn sich Steilshoop schon mit der Tatsache abfinden müsse, dass es keine U-Bahn hat, die Stadtbahn vermutlich auch nicht gebaut wird, dann wolle man wenigstens dafür sorgen, dass der Stadtteil optimale Busverbindungen hat. „Der Zehn-Minuten-Takt, in dem die meisten Busse hier fahren, muss unbedingt beibehalten werden“, sagt Bernd Dieter Schlange bestimmt. „Was allerdings fehlt, ist eine schnelle Verbindung nach Barmbek“. Bis zu sechs Minuten pro Fahrt könnten mit einer Eilbusline eingespart werden. „Schnell und komfortabel in die Stadt – das ist der Wunsch der Steilshooper“. Und nicht nur derer. Alle Stadtteile in Hamburg wollen dies. Und für die meisten ist das auch längst Alltag. Steilshoop muss immer noch kämpfen.
Eine veränderte Streckenführung der Linie 26 wäre ein Anfang. Diese berührt bis jetzt nur das Zentrum. Würde sie weiter durch den Westen Steilshoops fahren, kämen viel mehr Anwohner schneller zum Rübenkamp und damit schneller an eine S-Bahn. Die Linie sieben ist zwar in das Busbeschleunigungsprogramm der Stadt aufgenommen worden, aber das sei eher als ein langfristiges Projekt zu sehen, so die einheitliche Meinung der Gruppe. Dennoch will die Arbeitsgruppe Verkehr nicht locker lassen. Anträge, Eingaben und Briefe schreibt sie an Versammlungen und Politiker selbst und hofft damit eines Tages Gehör zu finden und den Personennahverkehr ihres Stadtteils nachhaltig zu verändern. (ts)
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