Mehr Unterstützung für Senioren

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Sie leiten den neuen AWO-Standort: Sigrid Berg (links) und Christine Seeburg Foto: Grewe

Neues AWO-Beratungsbüro Steilshoop am Schreyerring eröffnet

Von Elke Grewe
Steilshoop
Jetzt gibt es endlich auch in Steilshoop eine Betreuung für ältere Menschen. Nach Eimsbüttel, Barmbek-Nord und Lokstedt-Stellingen hat das vierte AWO-Beratungsbüro im Schreyerring 47-49 eröffnet. Zu diesem besonderem Event kam Claus Gotha, Vorstandsvorsitzender der AWO-Stiftung und freute sich: „Endlich bekommen die älteren Menschen nicht nur Hilfe in dem Beratungsbüro, sondern wir gehen auch in die Wohnungen der Senioren.“ Diese Hilfe ist in Steilshoop auch dringend notwendig. Allein in den 2000 Wohnungen des bundesweit agierenden Wohnungsunternehmens Gagfah sind 30 Prozent der Mieter älter als 65 Jahre. Dieser demografische Wandel stellt alle Verantwortlichen vor große Herausforderungen.

Büro drei Jahre mietfrei


Die Gagfah setzt sich dann auch für das neue Projekt ein: „Wir haben das zirka 150 Quadratmeter große Beratungsbüro der AWO Stiftung erst mal für drei Jahre kostenfrei zur Verfügung gestellt“, betonte Dorothee Martin, stellvertretende Niederlassungsleiterin der Gagfah Nord. „Dieses neue Büro trägt einen endscheidenden Schritt dazu bei, dass die älteren Menschen so lange wie möglich in ihren eigenen Räumen leben können“, so Martin weiter. „Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Wichtig ist, dass sich der Stadtteil Steilshoop insgesamt nach vorn wendet“, betonte dann auch der Wandsbeker Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff anlässlich der Eröffnung, zu der zahlreiche Besucher kamen und den leckeren Kuchen und die Getränke genossen.
Mittelpunkt der Eröffnung waren natürlich die neuen Leiterinnen des AWO-Beratungsbüros: Siegrid Berg und Christine Seeburg. Zwei echte Powerfrauen, die schon lange Erfahrung im sozialen Bereich haben. Sigrid Berg war und ist weiter auf der Sozialstation Eimsbüttel tätig und bringt viel Know-how im Bereich Pflege mit. Christine Seeburg arbeitet auch weiterhin in der Beratungsstelle Barmbek-Nord: „Wir wollen die Lebensqualität der älteren Menschen lange auf hohem Niveau halten.“ Deswegen besuchen sie die Senioren regelmäßig in der Wohnung, helfen ihnen bei Behördengängen, organisieren Arztbesuche, geben Tipps bei Ernährungsfragen.Und Sigrid Berg ergänzt: „In den anderen Stadtteilen kommt unser Angebot sehr gut an. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie groß die Not der älteren Menschen ist, die nicht aus ihrer Wohnung kommen.“ Die beiden Frauen wollen sich auch mit anderen Organisationen im Stadtteil wie der Sozial AG und den Stadtteilbüros gut vernetzen.
Sigrid Berg: „Wir freuen uns auf die neue Aufgabe. Neben der Beratung vor Ort und in der eigenen Wohnung planen wir auch ein großes Freizeitangebot von Vorträgen, Klönrunden bis zu Tanzabenden.“

In Würde altern


Für ein Altern in Würde setzt sich die AWO-Stiftung ein und hat schon vor fünf Jahren die „Aktion Augen auf“ gegründet. „Sie würden gern helfen, wissen aber nicht wie? Sie sorgen sich um einen älteren Menschen in Ihrer Nachbarschft? Oder Sie möchten mehr über Hilfsangebote im Stadtteil erfahren? Dann nehmen Sie das Angebot der ‚Aktion Augen auf‘ wahr , gern auch unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 – 28 436 28“, wirbt Christine Seeburg. Schirmherr der Aktion ist Ex-Tagesschausprecher Wilhelm Wieben. Stadtteilkoodinatoren und Ansprechpartner sind die Mitarbeiter der vier AWO-Beratungsbüros in Eimsbüttel, Barmbek-Nord, Stellingen-Lokstedt und jetzt auch in Steilshoop. „Gleich nachdem wir geöffnet haben, kamen viele Menschen aus Steilshoop zu uns, um sich zu informieren“, freut sich das Beratungs-Duo Berg/Seeburg. Sie sind regelmäßig Dienstag von 9 bis 12 Uhr und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr in den Räumen erreichbar.

Weitere Infos: AWO Beratungsbüro Steilshoop, Schreyerring 47-49, 22309 Hamburg, 38 64 02 35
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