Modernisierung geht weiter

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Die Asklepios Klinik Wandsbek wird bis 2018 schrittweise modernisiertFotos: rg

Neue Intensivstation der Asklepios-Klinik eröffnet. Jetzt OP`s dran

Von Rainer Glitz
Wandsbek. Bereits von weitem sind die Kräne zu sehen. Sie signalisieren: Hier wird gebaut. Der Betonkomplex der Asklepios Klinik Wandsbek stammt aus dem Jahr 1974, und das Krankenhaus steckt mitten in seiner Komplett-Modernisierung. Vor zwei Jahren wurde die neue Zentrale Notaufnahme fertig gestellt, jetzt wurde die Intensivstation eröffnet.
28 Intensiv-Patienten
Es sind helle, in Orange-Tönen gehaltene Räume mit modernster Medizintechnik entstanden. Auf rund 800 Quadratmetern sollen künftig 28 Intensiv-Patienten versorgt werden. „Nach der Einweisung unserer Mitarbeiter werden wir die Station Anfang November in Betrieb nehmen“, erklärte Daniel Strupp, der Stationsleiter. Zunächst bleibe noch die alte Intensivstation in Betrieb.
Der Neubau hat eine direkte Verbindung zur Notaufnahme, auch der OP ist nicht weit.
Abschiedsraum
Es gibt spezielle, isolierte Zimmer für infektiöse Intensivpatienten. Alle Räume haben Deckenlifter, um das Personal bei der Umlagerung der Patienten zu entlasten. Neu ist auch ein Abschiedsraum für unheilbar Kranke und deren
Angehörige. Rund zehn Millionen Euro hat die neue Wandsbeker Intensiv-
station gekostet, rund drei Viertel davon übernahm die Stadt. „Die notfallmedizinische Versorgung im Bezirk wurde verbessert, das ist ein großer Schritt zur Modernisierung des ganzen Krankenhauses“, erläuterte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Dies sei im Interesse der Stadt, deshalb werde Hamburg Asklepios auch weiterhin finanziell unterstützen. In Wandsbek werden demnächst der Operationsbereich und die Aufzüge modernisiert. „Wir geben sehr viel Geld für die medizinische Versorgung aus, mehr als andere Bundesländer“, ergänzte Prüfer-Storcks. Hamburg solle aber ein attraktiver Medizin-standort mit modernen Strukturen und Betriebsabläufen bleiben. Bereits jetzt kämen 30 Prozent der Patient von außerhalb, so die Senatorin.
Versorgungsauftrag
 „Wir haben im Hamburger Osten einen besonderen Versorgungsauftrag“, sagte Thomas Wolfram, Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Hamburg. Deshalb würden in Wandsbek insgesamt 140 Millionen Euro investiert, von der Stadt und dem Klinikkonzern. „Das ist ein Bekenntnis beider Seiten, wir glauben an den Standort“, ergänzte Wolfram. Er kündigte an, die weiteren Umbaumaßnahmen würden beschleunigt. Dennoch wird die Modernisierung des Wandsbeker Krankenhauses nicht vor 2018 abgeschlossen sein.
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