Möbel für Bedürftige

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Wolfgang Suer, Marianne Respondek, Patrik Jatsch, Sibel Sönmez und Klaus Reese sind ehrenamtlich für die Möbelkiste zuständig Foto:kg

Neues Angebot des Verein Hamburger Kinder- und Jugendhilfe

Von Karen Grell
Hamburg. Möbel sind teuer und wer von Hartz IV lebt, der ist meist in Not, wenn ein Bett kaputt geht oder ein Schreibtisch für die Kinder fehlt. Damit auch die Familien sich einrichten können, die mit sehr wenig Geld auskommen müssen, eröffnet jetzt die „Möbelkiste“ in Wandsbek. Eine soziale Einrichtung von dem Verein Hamburger Kinder- und Jugendhilfe, die Räume einer ehemaligen Autowerkstatt in der Papenstraße bezogen hat. Betten, Matratzen, Kleiderschränke, Esstische und Teppiche, hier gibt es fast alles, was ein Haushalt braucht und das zu niedrigen Preisen. Wer in der Möbelkiste einkaufen möchte, muss einen Berechtigungsnachweis, beispielsweise als Hartz IV Bescheid, mitbringen. Gespendet werden die Möbel von einem großen Unternehmen und aus privaten Haushalten. Jedes Produkt muss gleich vor Ort bezahlt werden, für den Transport ist der Käufer dann selber verantwortlich. „Zu denjenigen, die Möbel spenden wollen, kommen wir zum Abholen“, so Patrik Jatsch, der die Einrichtung ehrenamtlich leitet. Aufgekauft wird in der Papenstraße nichts. Wer also zeitgemäße, gebrauchte Möbel hat, die er für den guten Zweck spenden möchte, der kann diese an den Verein abgeben.

Gut erhaltene Möbel spenden

„Wichtig ist, so Wolfgang Suer von der Kinder- und Jugendhilfe, dass die Möbel zumutbar und unbeschädigt sind.“ Der hohe Standard ist dem Verein ganz wichtig, denn auch Menschen mit wenig Geld wollen sich gemütlich einrichten. Bei kleinen Reparaturen, wie beispielsweise fehlenden Schrauben, steht der Möbelkiste eine Werkstatt zur Verfügung. Eröffnung ist am 12. Februar und ab dann wird vorerst immer mittwochs von 10 bis 15 Uhr für den Verkauf geöffnet. Gesucht werden dringend noch Menschen, die sich zuverlässig und ehrenamtlich engagieren wollen, damit die Möbelkiste in Zukunft auch häufiger öffnen kann. „Die Räume für das Projekt müssen bezahlt werden und auch laufende Posten erzeugen zusätzliche Kosten“ so der Projektleiter, deshalb ist der Verein auf die Einnahmen durch die Verkäufe angewiesen, um überhaupt existieren zu können. Die zurzeit acht ehrenamtlichen Helfer hoffen somit noch auf Unterstützung aus dem Stadtteil, weitere Möbelspenden und Interessierte, die hier Möbel für wenig Geld erstehen möchten.

Möbelkiste Wandsbek, Verein Kinder- und Jugendhilfe, Papenstraße 84 a,
Tel.: 015772969457, Spenden nach Absprache, Verkauf immer mittwochs 10 bis 15 Uhr
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