Netter Besuch auf Vermittlung

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Edith Resler (l.) und Elfriede Endell lesen und klönen einmal in der Woche bei einer Tasse Kaffee Foto: Grell

Das Paten-Programm des ASB wird angenommen

Jenfeld Elfriede Endell (93) freut sich schon am Wochenende auf den Dienstag, denn da ist immer Besuchstag. Edith Resler (67) klingelt dann pünktlich um 15 Uhr an der Haustür und beide trinken zusammen Kaffee oder Tee und Klönen. „Edith könnte vom Alter her fast meine Tochter sein“, lacht Elfriede, doch noch vor ein paar Monaten waren sich die beiden völlig fremd. Zusammengefunden durch die ASB-Sozialstation in Jenfeld hat Edith Resler für Elfriede Endell eine Art Besucher-Patenschaft übernommen. Einmal in der Woche kommt sie für ein bis zwei Stunden vorbei, hört sich eine der vielen interessanten Geschichten aus der Jugend der alten Dame an oder erzählt selber aus ihrem letzten Urlaub. „Niemand muss alleine zu Hause sitzen“, betont Heidi Haß vom ASB. Sie hat die Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen und vermittelt heute zwischen Helfern und einsamen Menschen im Stadtteil. „Selbstverständlich sind wir vom ASB beim ersten Kontakt dabei, erklärt Haß. „Wenn es mal nicht zusammenpasst, dann wird ein neuer Versuch gestartet.“ Die größte Hürde sei der erste Schritt. „Man sollte es einfach einmal ausprobieren“, meinen Elfriede und Edith, die froh sind, sich gefunden zu haben. (kg)

ASB Sozialstation, Nachbarschaftshilfe, Denksteinweg 32, Telefon 66 51 52, Termine Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 17 Uhr und nach Absprache
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