Neuer Look für Bücherzelle

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Selbst bei Regen suchen die Tonndorfer in der neuen Bücherhalle nach Lesestoff

Tonndorfer Mini-Bibliothek vom Hamburger Sprayer Johann Lucht gestaltet

Von Martin Jenssen
Tonndorf
Die Mini-Bibliothek vor dem „Tondo“ ist bereits ein Stück Tonndorfer Kulturgeschichte. Erst im Juni eröffnet, ist die öffentliche und für „Kunden“ kostenfreie Bücherei in einem ausgedienten Telefonhäuschen zu einer Attraktion für Bücherfreunde geworden. Es ist für die Tonndorfer Bürger eine Freude, in der optimal gestalteten und stets sauberen kleinen Bücherhalle nach Lesestoff zu suchen.

Zehn Stunden für Gestaltung


Jetzt ist die umfunktionierte Telefonzelle auch noch zu einem öffentlichen Kunstwerk geworden. Der bekannte Hamburger Sprayer Johann Lucht hat die Zelle zu einem „Buchdenkmal“ werden lasen, in dem er die die Mini-Bücherei künstlerisch mit bunten Bucheinbänden verzierte. Über zehn Stunden hat der Künstler an dem neuen Tonndorfer „Denkmal“ gearbeitet. Ermöglicht wurde der neue „Look“ durch Spenden zahlreicher Tonndorfer „Nachbarn“. Die Initiatorin der Bücherzelle, die gelernte Buchhändlerin Steffi Karsten, freut sich sehr, dass ihr Projekt in Tonndorf so gut angenommen wurde. „Ein Bücherzelle funktioniert ja im Endeffekt ganz einfach: Bücher herausnehmen, lesen und zurückbringen“, erklärt Steffi Karsten. Dafür, dass es einen lebendigen Austausch in der Bücherzelle gibt, sorgen alle lesefreudigen Tonndorfer mit der Abgabe ihren Lieblingsbüchern.
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