„Oldenfelde soll dörflich bleiben“

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Hans Schuy (72) ist Vorsitzender des Bürgervereins in OldenfeldeFoto: Mathias Sichting

Interview mit Hans Schuy, Vorsitzender des Oldenfelder Bürgervereins

Das neue Jahr ist noch jung. Zeit, auf Vergangenes zurückzublicken und Ausblicke zu wagen. In den Stadtteilen ist das Hamburger Wochenblatt auch 2014 für Leser und Partner vor Ort. Hans Schuy, Vorsitzender des Bürgervereins in Oldenfelde, stand WochenBlatt-Mitarbeiter Mathias Sichting zum Jahresbeginn Frage und Antwort:

WB: Was war die schönste Nachricht aus Ihrem Stadtteil im Jahr 2013? 
Hans Schuy: „Das war definitiv die zahlreiche Unterstützung bei der Neugründung unseres Sozialwerks Milchkanne im Bürgerverein Oldenfelde. Für uns alle war das ein großer Schritt. Als ein weiterer Höhepunkt des vergangenen Jahres wäre die große Zahl der Kinder zu nennen, die beim Kinderfest Anfang August auf dem Minigolfplatz und auch beim Laternenumzug am 1. November teilgenommen hat. Das war für uns alle beeindruckend.“

WB: Welches war die traurigste/schlechteste Nachricht? 
Hans Schuy: „Negativ zu werten ist wiederum, dass so viel verschwunden ist, was uns vertraut war: Zuerst natürlich die Freunde und Mitstreiter im Bürgerverein, die dieses Jahr verstorben sind. Aber auch die Gebäude, die uns an die Vergangenheit erinnern, beispielsweise das Altrahlstedter Landhaus.“

WB: Was wünschen Sie sich für Ihr Quartier für 2014? 
Hans Schuy: „Ich hoffe, dass einerseits die noch überwiegend dörfliche Struktur unseres schönen Oldenfelde erhalten bleibt und nicht durch hässliche Geschossbauten verschandelt wird, wie es bereits in anderen Stadtteilen geschehen ist. Andererseits wünschen wir uns, dass die Infrastruktur verbessert wird. Hier meine ich beispielsweise den Ausbau und Erhalt der Radwege und die erforderliche Neuplanung des Alten Zollweges.“

Weitere Informationen zur Arbeit des Bürgervereins in Oldenfelde gibt es im
Internet unter buergerverein-oldenfelde
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