Parkgebühr „zurückfahren“

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In den vergangenen Jahren war das Parkhaus an der Mecklenburger manchmal so stark ausgelastet, dass sich die Autos vor der Einmündung zur Amtsstraße stauten.Foto: Bätz

CDU-Antrag angenommen

Rahlstedt. Autofahrer haben es zur Zeit nicht leicht: teures Tanken, und manchmal auch teures Parken. Letzteres will die Rahlstedter CDU im Falle des Parkhauses in der Mecklenburger Straße ändern.
Das Parkhaus, im Kern Rahlstedts gelegen, wird seit Jahren von Kunden Rahlstedter Geschäfte, nahe gelegener Arztpraxen, oder von Besuchern des Wochenmarktes genutzt. Damit Rahlstedts Ortskern ein attraktiver Einkaufsstandort ist, zahlten bisher die zur Interessengemeinschaft Ortskern Rahlstedt (IGOR) gehörenden Geschäftsleute monatlich den Beitrag ihrer Kunden für zwei Stunden Parken an den Vermieter der Parkplätze, die städtische Sprinkenhof AG.
Diese nimmt nun denselben Betrag seit Anfang des Jahres für eine Stunde Parken, das entspricht einer Erhöhung der Parkgebühren um sechzig Prozent rechnet die CDU vor. Sie betrachtet diese „Werbemaßnahme“ als kontraproduktiv für den Rahlstedter Ortskern, der mehr und mehr mit anderen Standorten wie dem Alstertal konkurriert. Laut der Sprinkenhof-AG sei in den vergangenen Jahren wegen der wirtschaftlichen Situation der Geschäftsleute und Marktbeschicker auf eine Erhöhung der Parkbeträge verzichtet worden. Die CDU argumentiert, „an der wirtschaftlichen Situation habe sich nicht verändert!“ Daher stellte man in der Bezirksversammlung im März den Antrag, dass die Bezirksamtsleitung bei dem städtischen Betrieb vorstellig wird, und sich für eine Lösung einsetzt, die wieder die ursprüngliche Parkzeit zu den ursprünglichen Kosten gewährt, und die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Geschäftsinhaber im Ortskern Rahlstedts berücksichtigt. Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen. (hbz)
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