Per Lift auf den Bahnsteig

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So soll die Haltestelle Berne nach dem Umbau aussehen. Über die neue Brücke erreichen Fahrgäste ab Ende des Jahres auch von Oldenfelde aus die HaltestelleVisualisierungen: Hamburger Hochbahn

U-Bahn Berne bekommt auch einen zweiten Zugang

Berne. Noch sind die Arbeiten am Umbau des U-Bahn Knotenpunktes Wandsbek-Gartenstadt zur barrierefreien Haltestelle im Gange, da nimmt die Hochbahn die nächste Haltestelle in Angriff. Im April beginnen die Umbauarbeiten am U-Bahnhof Berne. Auch diese Haltestelle wird barrierefrei: Neben Anhebung der Bahnsteige und dem Einbau von Aufzügen wird ein neuer zweiter Haltestellenzugang am nördlichen Bahnsteigende gebaut, der sowohl vom Kriegkamp als auch von der Park+Ride-Palette aus erreichbar sein wird. Zudem werden Orientierungshilfen für sehbehinderte Menschen eingebaut, zu denen unter anderem ein tastbares Bodenleitsystem wie die Blindenleitstreifen gehören.
Die Umbau der Haltestelle wird während des laufenden Betriebes vonstatten gehen. Weil für den neuen zweiten Ausgang eine Brücke über die Gleise eingehoben werden muss, wird es eine kurze Wochenendsperrung auf der Linie U1 geben. Wann das der Fall sein wird, steht noch nicht fest. „Der Bau des zweiten Ausgangs wird erheblich zur besseren Erschließung der Wohnquartiere rund um die Haltestelle führen“, sagt Hochbahn-Sprecherin Maja Weihgold.

Abstimmung mit Gremien

Die Umbauarbeiten werden bis Ende des Jahres andauern. Lars Pochnicht, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter aus Farmsen-Berne, begrüßt die Maßnahmen: „Die beiden Ortsteile Berne und Oldenfelde, deren Grenze die U-Bahn-Strecke bildet, können sich darauf freuen, dass der U-Bahnhof Berne in einem Jahr für alle Fahrgäste erreichbar sein wird.“
Der Umbau des H-Bahnhofes Berne ist Bestandteil des von Senat und Hochbahn aufgestellten „Beschleunigungsprogramms Barrierefreiheit“. Danach sollen bis zum Jahr 2015 zwanzig Hamburger U-Bahnhöfe endlich barrierefrei ausgebaut werden. Die Auswahl der Haltestellen wurde mit der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen, dem Landesseniorenbeirat und dem Hamburger Verkehrsverbund abgestimmt. In 2012 und 2013 wurden
bereits die Haltestellen Kellinghusenstraße, Berliner Tor, Osterstraße, Kiwittsmoor, Emilienstraße und Christuskirche sowie Überseequartier und HafenCity Universität fertiggestellt. Wie der Knotenpunkt Wandsbek-Gartenstadt wird derzeit auch die Haltestelle Eppendorfer Baum umgebaut. (afr)
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