Politiker auf den Pedalen

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Start der Sommertour am U-Bahnhof Berne mit SPD-Fraktionschef Andreas Dressel (blaues Hemd) Fotos: Glitz

Traditionelle Sommertour der SPD-Abgeordneten durch Farmsen-Berne

Von Rainer Glitz
Farmsen-Berne „Die Sommertour ist eine wunderbare Tradition und zeigt, dass die SPD die Fahrradpolitik nicht vernachlässigt“, begrüßt ein gut gelaunter Andreas Dressel die etwa 30 Teilnehmer. Der Chef der SPD-Fraktion in der Bürgerschaft hat seine ganze Familie mitgebracht und radelt mit weiteren Abgeordneten und interessierten Bürgern durch Farmsen-Berne.
Vorbei am Neubau eines behindertengerechten Zugangs zur U-Bahnstation Berne geht es zum Feuerwehrhaus in der Kuhkoppel. Die Freiwillige Feuerwehr bekommt hier eine neue Fahrzeughalle. Deren Notwendigkeit veranschaulicht Andreas Steffens, stellvertrender Wehrführer: Er kann kaum einsteigen in das Löschfahrzeug, so eng ist die alte Remise.

108 Wohnungen in Heuorts Land

Durch den Berner Gutspark geht es weiter zur Siedlung Heuorts Land. Auf dem Kleingartengelände einer Genossenschaft sollen 108 neue Wohnungen entstehen. „Der Bebauungsplan ist in Arbeit und wird wahrscheinlich 2015 beschlossen“, erläutert der Farmsener SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Lars Pochnicht. Alle Wohnungen werden öffentlich gefördert. „Das ist das Schlüsselprojekt für das Quartier Birckholtzweg und wird gut genutzt“, sagt der Bezirksabgeordete Marc Buttler am neu gebauten Jugendclub Berner Au. In drei Jahren allerdings muss eine neue Lösung gefunden werden – denn dann soll dort, zwischen den Stationen Berne und Farmsen, ein weiterer Haltepunkt entstehen. „Die Station wird gebaut“, verspricht SPD-Fraktionschef Andreas Dressel.

Neue Unterbringung für Flüchtlinge

Die SPD-Radtour führt über das Gelände des Berufsförderungswerkes zur öffentlichen Unterkunft in der August-Krogmann-Straße. Hier leben Flüchtlinge aus 32 Nationen. Es sind Kooperationen mit Kirchengemeinde und Erich-Kästner-Schule entstanden. „Wir haben vor allem viele Kleiderspenden bekommen“, sagt Werner Glissmann, Leiter der Einrichtung. Im März 2016 sollen auf dem riesigen Areal Wohnungen gebaut werden. Auf der anderen Straßenseite entsteht dann eine neue Unterbringung – und zwar für 350 Menschen. Diese Zahl ist neu und sorgt für Diskussionen.
Umstritten ist auch die Nutzung der Sportplätze am Neusurenland, direkt neben der nagelneuen BMX-Bahn. „Die Restanlage darf nicht verkommen“, findet Andreas Dressel. Derzeit gibt es allerdings weder WCs noch Umkleidemöglichkeiten für die Farmsener Sportvereine. Die BMX-Anlage ist dafür fast fertig und wird Ende September offiziell eröffnet. Zum Ende der Sommertour gab es Currywurst für alle im Strandbad Farmsen.
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