Preisgekrönte Vielfalt

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Schatzmeister Karl-Heinz Bode und die Vereinsvorsitzende Katharina Joanowitsch Foto: Netzow

KulturWerkRahlstedt e.V. feiert seinen fünften Geburtstag

Von Kirsten Netzow
Hamburg. Fünf Jahre engagierte und vielfältige Kulturarbeit im bevölkerungsreichsten Stadtteil Hamburgs – das KulturWerkRahlstedt (KWR) feiert mit vielen Aktionen und Veranstaltungen seinen Geburtstag.
Seit der Gründung im Mai 2009 haben die Mitglieder sich intensiv für die Förderung des kulturellen Lebens in Rahlstedt eingesetzt. Besonders wichtig ist dem Verein, ein Angebot zu schaffen, das die Bewohner mit in den kreativen Prozess einbezieht und sie zum Mitmachen anregt. „Ein wegweisendes Beispiel für eine solche kultur-, identitäts- und gemeinschaftsstiftende Arbeit war für mich das Projekt ‚GartenARTen’, das wir im vergangenen Jahr verwirklicht haben“, sagt die Initiatorin des Rahlstedter Publikumspreises und ehemaliges Vorstandsmitglied Gisela Schatt. Die erste Vorsitzende Katharina Joanowitsch bezeichnete dieses Projekt als „gelungen und mitreißend“.
Neben der Verleihung der Preise für die besten künstlerischen Beiträge rund um das Thema Garten fand im Verlauf des Jahres 2013 ein umfangreiches Rahmenprogramm statt. Rahlstedter öffneten ihre Gärten. Vorträge, Lesungen und Diskussionen lockten das Publikum.
Zum wiederholten Male beteiligte sich das KWR im vergangenen Jahr am „Tag der Musik“ und brachte das Rahlstedt Center zum Klingen. Dafür zeichnete der Deutsche Musikrat den Verein in einem bundesweiten Wettbewerb mit dem dritten Preis aus. Momentan steht die Mitgliederzahl bei 134. Vielfältigkeit und Ideenreichtum sind die Markenzeichen des Vereins, der die Rahlstedter schon zum Dichten von Limericks (fünfzeilige, meist scherzhafte Gedichte) aufforderte, mit ihnen in der Bücherhalle über die Heldenfigur James Bond diskutierte oder gemeinschaftlich Abschied vom alten Rahlstedter Bahnhof nahm.
Zu den fest etablierten Formaten gehören die Vortragsreihe „Der Philosophische Garten“, die „Werksgespräche“, die Lesungsreihe „Hamburger Autoren lesen in Rahlstedt“ sowie der Rahlstedter KinderLiteraturPreis (RaKiLi). In dem vom KWR genutzten Raum im Obergeschoß des Rahlstedt Centers finden Ausstellungen und Filmvorführungen statt. Bislang fehlt dem Stadtteil allerdings eine Kulturstätte als zentralem Ort der Begegnung.
„Für unseren Verein wünsche ich mir mehr jüngere Mitglieder, die Interesse an und Energie für Kulturarbeit haben und für Rahlstedt ein Kulturcafé mit Ausstellungsmöglichkeit, mit einer kleinen Bühne samt guter Licht- und Tontechnik“, blickt die Vorsitzende Katharina Joanowitsch hoffnungsvoll in die Zukunft. „Viele kreative Ideen und die Kraft, diese intelligent, kommunikativ und interaktiv zu verwirklichen“, dies wünscht sich Gisela Schatt für die weiteren Jahre.
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