Rahlstedt hofft auf ein Stadtteilzentrum

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John Klüver, Vertreter des Investors, beim Vortrag Foto: rdm

Pläne für Ortskern vorgestellt. Der Entwurf steht

Reinhard Meyer
Rahlstedt
„Die Rahlstedter wollen ein Stadtteilzentrum, und dies wird uns in unserer Arbeit weiterhelfen“, sagte Günter Frank am Ende der Bürgerversammlung im Atrium des Gymnasiums Rahlstedt, zu der der Vorstand des Vereins Stadtteilzentrum eingeladen hatte (das Wochenblatt berichtete). Günter Frank, Vorsitzender des Vereins, würdigte zu Beginn der Versammlung die Bereitschaft des Kirchengemeindeverbandes Rahlstedt, das Gemeindehaus an der Rahlstedter Straße dem Verein zur Nutzung zu überlassen. Eine Entscheidung über die Zukunft des Grundstücks allerdings kann noch Jahre dauern. Der Verein konzentriert sich daher jetzt auf die Möglichkeit, auf dem an die Bahnhofsarkaden anschließenden Grundstück ein Stadtteilzentrum in zentraler Spitzenlage zu errichten. Der Eigentümer und Investor zeigte sich dem Verein gegenüber zur Überlassung bereit. Die innenarchitektonisch räumliche Aufgliederung des Gebäudes entspricht den Vorstellungen des Vorstandes. John Klüver von Klüver Immobilien skizzierte in Vertretung des Investors die Grundrisse des Gebäudes. Volker Wolter, Sprecher des Vereins Stadtteilzentrum, erläuterte die räumliche Struktur, die sich der Verein wünscht. 

Kulturzentrum erwünscht 

Im Erdgeschoss ein etwa 330 Quadratmeter großer mietbarer Veranstaltungsraum mit Cafeteria für alle Vereine, Ausstellungen, Veranstaltungen, im Obergeschoss ein dreieckig geschnittener Spiegelsaal für gymnastische Zwecke und ein Raum für ein Heimatmuseum. Dazu eine mietbare Showküche. Das Untergeschoss ist für Toiletten und Lagerräume vorgesehen. Die folgende, lebhafte Diskussion ließ das starke Interesse an diesem Stadtteilzentrum erkennen: Es ging um Kino, Anmietbarkeit der Räume für private Zwecke, die Zeitschiene einer möglichen Umsetzung trotz der „zu frühgestellten“ Forderung nach einer geklärten Finanzierung – die Politik wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Der „Auftrag“ an Vorstandsmitglied Volker Wolter ist klar: Er wird das Gespräch mit den Politikern suchen. Der Investor gibt dem Verein Zeit zur Klärung der Finanzierung – jedoch nicht unbegrenzt.

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