Rahlstedt im Wandel

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Das Fischgeschäft Schloo ist längst Geschichte, aber das Wohn- und Geschäftshaus mit dem Treppengiebel und der Sandsteinplastik von Arthur Wiechert über dem Eingang steht noch immer.

Für eine erfolgreiche Zukunft

Rahlstedt. Wenn man stillsteht, wird man schnell überrollt, sagte der amerikanische Manager Lee Iacocca. Dass Rahlstedt ein lebendiger Stadtteil mit Zukunftschancen ist, darauf verweist die rege Bautätigkeit.

Schon vor über einhundert Jahren war Rahlstedt ein prosperierender Ort. 1893 wurde der Bahnhof eröffnet, der jahrzehntelang das Zentrum prägte und jetzt abgerissen wurde. Im Ortskern entstanden um die Jahrhundertwende zahlreiche Villen. Aber das historisch gewachsene Zentrum mit vielen kleinen Einzelhandelsgeschäften wandelt sich. Wehmütig betrachten manche (Alt-)Rahlstedter unter anderem das „Fachhaus Möller“ an der Rahlstedter Bahnhofstraße 29, vor fast 120 Jahren als Eisenwarenhandlung gegründet und in den folgenden Jahren ständig erweitert – unter anderem durch Umbau der danebenliegenden, etwa 1890 erbauten Villa, in der einst Schuhmachermeister Ernst Rohlfs lebte und arbeitete. Einige der alten Häuser wurden bereits abgerissen, manche prägen noch heute das Stadtbild wie beispielsweise das 1936 erbaute Wohn- und Geschäftshaus an der Rahlstedter Bahnhofstraße 13 gegenüber dem Bahnhof, das einst das Fischgeschäft Schloo mit Räucherei beherbergte, es gehört heute einer Bäckerei. (cm)
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