Richtfest für 190 Wohnungen

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An der Tonndorfer Hauptstraße entstehen 190 Genossenschafts-Wohnungen Foto: Glitz

In Tonndorf baut die WHW

Von Rainer Glitz
Tonndorf. Noch lassen sich die architektonischen Einzelheiten des neuen Wohnkomplexes an der Tonndorfer Hauptstraße in der Nähe des Einkaufszentrums nur erahnen. Alles ist noch in große Planen eingehüllt, der Baulärm wird nur für das Richtfest unterbrochen. Eingeladen hat die Wohnungsgenossenschaft Hamburg-Wandsbek von 1897 (WHW). Begrüßt werden Mieter und Gäste aus der Politik mit Schnapsfläschchen und einem kräftigen „moin, moin!“.
Günstiger Wohnraum
Mit 190 Wohnungen, die meisten öffentlich gefördert, entsteht in Tonndorf das dritte große Projekt der WHW in drei Jahren. „Es ist im Moment das größte Bauvorhaben im Bezirk Wandsbek“, so Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau in ihrer Rede. 5,90 Euro pro Quadratmeter werde die Miete hier einmal kosten, die Genossenschaften bewiesen damit ihre mietpreisbremsende Funktion. Blankau betonte, dass Projekte wie das „Quartier Tonndorf“ auch wichtig für die Quartiersentwicklung und die soziale Stabilität seien.
„Tonndorf ist zurzeit ein spannender Stadtteil mit guter Infrastruktur und vielen Neubauten“, so Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff. Beispiele seien nicht nur der Neubau in der Tonndorfer Hauptstraße, sondern auch die ehemalige Pferdekoppel, das Studio-Hamburg-Gelände und die nahegelegene Jenfelder Au. Mit der S 4 werde die Anbindung für den Stadtteil noch besser, so Ritzenhoff. „Wir hatten eine Bauzeitverzögerung durch den kalten März, haben die Zeit aber wieder wettgemacht“, freute sich Ralf Niedmers vom Vorstand der WHW.
Zweiter Bauabschnitt 2015 fertig
Im Dezember sollen die ersten 20 Wohnungen im Neubau bezogen werden. Der zweite Bauabschnitt, der bereits begonnen wurde, ist laut Niedmers schwieriger als der erste. Es gebe wenig Platz, die Lastwagen können deshalb nur rückwärts an die Baustelle heranfahren. Trotzdem will die Wohnungsgenossenschaft Hamburg-Wandsbek alles bis zum ersten Quartal 2015 fertiggestellt haben. Dazu zählt auch ein kombinierter Fuß- und Radweg, den die WHW selbst bezahlt.
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