Schritte nach vorn gehen

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Drei Parteien (Foto links) an einem Tisch: Olaf Duge (Grüne), Gerda Azadi (Linke) und Leonhard Baumert (SPD) verstanden sich ausgezeichnet Foto: kg
 
Ludolf Weckel (r.) erhält die Goldene Ehrennadel für 50 Jahre Parteizugehörigkeit in der SPD. Carola Veit gratuliert, Ingo Freund überreicht Blumen Foto: kg

Neujahrsempfang der SPD Eilbek: Sorgenfalten und zuversichtliche Momente

Von Karen Grell
Eilbek
Die SPD Eilbek hat kürzlich ihre Mitglieder, Freunde anderer Parteien und Nachbarn zum offiziellen Neujahrsempfang der Partei in die Awo Geschäftsstelle eingeladen. Noch war der Raum von der vergangenen Silvesterfeier geschmückt, doch unter die Luftschlangen und Girlanden passte auch das erste Glas Sekt ins neue Jahr mit der SPD Eilbek. Ehrengast Carola Veit als Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft schaute noch vor Eröffnung des großen Kuchenbüfetts zurück auf die Ereignisse in 2015. Für alle sei es kein einfaches Jahr gewesen, betonte die SPD-Abgeordnete. Im Fokus habe der Flüchtlingszustrom in die Stadt gestanden – und das werde auch in diesem Jahr wieder eine große Herausforderung für alle sein. „Wir haben das Glück in Hamburg“, so Carola Veit, „uns in einer guten Konjunkturphase zu befinden, die uns die Möglichkeit gibt, die Kinder aus den Zuwanderer-Familien auch in die Schulen schicken zu können und sie in den Kitas aufzunehmen“. Das sei laut Veit nicht in allen Bundesländern so.

Olympia-Wunden


Ohne die Hilfe der vielen Ehrenamtlichen wäre diese Aufgabe kaum zu bewältigen gewesen. Mit Blick auf das aktuelle Jahr sei man bei der SPD besorgt und habe das Zitat Helmut Schmidts „In der Krise beweist sich der Charakter“, immer im Kopf. Zum Thema Olympia erinnerte Carola Veit außer an die Enttäuschung, die jetzt bei vielen im Vordergrund stehe, an die Chance für Hamburg, einen Schritt nach vorn zu machen. Denn alle Planungen, die bisher für Olympia getätigt wurden, sollten nun nicht in der Schublade abgelegt werden, sondern vielleicht doch in einigen Bereichen zu einem Umdenken und einer Neugestaltung von Flächen anregen. Man habe alle Sportstätten unter die Lupe genommen und Planungen zum Wohnungsbau unternommen, die für die Stadt auf jedem Fall einen Zugewinn darstellen werden. Leonhard Baumert von den Eilbeker Stadtteilgesprächen berichtet beim Neujahrsempfang von den wichtigsten Ereignissen im Stadtteil. „Ganz oben auf der Liste der Schritte für 2016 steht die Wiedereröffnung des Jugendclubs, der vor mehr als einem Jahr geschlossen wurde. „Eilbeks Jugend erwartet jetzt dringend die Neueröffnung“, sagte der Erste Vorsitzende. Einen neuen Träger habe man mit dem Verein „Voll in Bewegung“ bereits gefunden, die Sanierungsarbeiten in den Räumen würden sich aber doch länger hinziehen, als zunächst angedacht. „Wir hoffen auf eine Eröffnung noch in diesem Sommer“, so Baumert.
In Sachen Belebung des Stadtteils sei die Arbeit erheblich vorangegangen. Einen großen Beitrag zum besseren Miteinander habe auch das Stadtteilfest geleistet, das von den Bewohnern sehr gut angenommen worden sei. Bei den nächsten Stadtteilgesprächen am 21. Januar soll auch das Engagement in der Flüchtlingsarbeit auf der Tagesordnung stehen und der aktuelle Stand in Sachen Jugendclub mitgeteilt werden. Zu Gast werden dann auch Mitarbeiter der Unterkunft an der Menkestraße sein, in der unbegleitete Jugendliche Schutz suchen. Nach vielen informativen Reden und herzlichen Begrüßungen konnten die Gäste des Neujahrsempfangs bei Pflaumenkuchen und einem Glas Sekt noch ein wenig ins Gespräch kommen.
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